Kategorie-Archiv: Burnoutprävention und Depression

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Lösungsfragen versus Blockaden auf dem Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit

Wie sah heute früh Deine Welt für Dich aus? Wie dunkel oder hell war es in Deinem Innen? Was hast Du sofort nach dem Erwachen gedacht, gespürt, getan? „Oh je, es regnet. Das wird ein mieser Tag.“ Oder: Ach, es regnet? Egal. Ich lasse mir davon nicht die Laune verderben.“ oder „Oh super, die Sonne scheint. Ich freue mich auf den Tag.“ Du kannst die Laune vom Wetter abhängig machen. Negative Gedanken werden Dir jedenfalls kein angenehmes Gefühl vermitteln und es könnte sein, dass Du Dich die nächsten Stunden darin immer wieder bestätigt fühlst… Wie wäre es denn, grundsätzlich den Tag mit positiven Gedanken zu beginnen? Und Dich an positiven Kleinigkeiten zu freuen? Die Du dadurch verstärkt wahrnimmst?
Wie wäre die Denkweise von Karl Valentin?
Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue,regnet es auch.

Achte auf Deinen Fokus. Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Fiktion. Und es ist neuroplastisch. Das heisst, Du kannst Einfluss nehmen auf Dein Lebensgefühl.
Wie Du das machen und Dir hilfreiche Fragen stellen kannst, will ich Dir heute erläutern. Aber auch mögliche Gründe, warum es vielleicht bisher bei Dir nicht (dauerhaft?) funktioniert (hat).
Und ich möchte Dich ganz herzlich zu meinem Tag der offenen Tür am 7.10.17 einladen, siehe Artikelende.

Du und ich, wir haben Tage, da fällt uns alles leichter und Tage, da sind wir schneller gestresst. Das ist doch menschlich. Zu jedem Leben gehören Höhen und Tiefen. Du kannst es lernen, mit Deinen Tiefen anders umzugehen. Dass sie Dich weniger stressen und Du gesünder und stabiler bleibst.
Nimm Dir 9 Minuten zum lernen und lachen mit Frau Birkenbihl: Klicke hier

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Du trägst in Dir die Ressourcen für Dein Glück und Deine Lebenszufriedenheit
Unabhängig von den möglichen Blockaden trägt jeder tatsächlich in sich die Ressourcen für sein Glück, seine Lebenszufriedenheit. Manchmal werden sie etwas im Laufe des Lebens „zugeschüttet“, können aber wieder aktiviert und im Bewusstsein zugänglich gemacht werden.
Glück und Lebenszufriedenheit wird von jedem Menschen ganz anders interpretiert. Deshalb sind vielleicht Menschen, die nicht viel mehr besitzen, als sie am Leib tragen oder vielleicht chronisch krank, benachteiligt oder sehr engagiert für Andere und auf Vieles verzichtend etc. sind, manchmal deutlich glücklicher, als Menschen, die ihre mit allen Mitteln angestrebte finanzielle Freiheit verwirklicht haben? Finanziell frei heisst ja nicht automatisch, innerlich frei zu sein… Daher kommt wohl auch der Spruch „Geld allein macht nicht glücklich“.

Was ist Glück und Lebenszufriedenheit für DICH? Was willst Du wirklich wirklich?
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Stellst Du Dir destruktive, konstruktive  oder gar keine Fragen?
Sind Deine Fragen und Blickwinkel auf Deine Situation vielleicht destruktiv gegen Dich selbst gerichtet?
Traust Du Dich vielleicht auch gar nicht, (Dir) manche wichtige ehrliche Fragen zu stellen?
ALLE Fragen sind unglaublich wichtig, auch die, die Du Dir nicht stellen oder beantworten möchtest …

Warum-Fragen in Deinem Bewusstsein sind ein heikler Punkt
Sie führen manchmal nicht dazu, dass Du Dich besser fühlst…
Warum habe ich solche Angstzustände, warum habe ich so schlechtes Selbstwertgefühl, warum sind alle Anderen besser, erfolgreicher, hübscher, gesünder, reicher, beliebter als ich….?
Warum haben die Andern immer (wirklich immer?) Glück und ich nie?
Kennst Du solche Fragen? Was machen sie mit Dir? Wie fühlst Du Dich dabei? Worauf richtest Du hierbei Deine Aufmerksamkeit?? Was bestätigst Du Dir (Negatives) mit diesen Fragen? Bringen sie Dich weiter???

Was könnte Dich stattdessen weiterbringen?
Lenke Deinen Blickwinkel auf positive Dinge und damit verbundene Gefühle.
In der Vergangenheit, aber auch achtsam im Hier und Jetzt.
Frage Dich:

  • Welche Erinnerungen sind für mich kostbar, lösen Freude etc. aus?
  • Worüber bin ich gerade wirklich glücklich?
  • Wofür bin ich total dankbar?
  • Was würde mich glücklich machen?
  • Was müsste ich dafür verändern?
  • Was kann ich aus dieser unangenehmen Situation gerade lernen?

Wie fühlst Du Dich bei diesen Fragen? Worauf richtest Du diesmal Deine Aufmerksamkeit? Genau. Es kommen vielleicht Gefühle von Dankbarkeit für bisher Dir gar nicht so bewusst gewesene Kleinigkeiten. Dein Fokus blockiert sich nicht im Versagen, Schlechtfühlen etc. sondern befreit sich und erweitert sich auf Lösungsoptionen…

  • “Wie kann ich meine Situation verändern für ein besseres Gefühl?“
  • „Welche Ressourcen habe ich, kann ich mir nutzbar machen?“

Auch wenn Dir gerade nichts Konstruktives einfällt, bleibe dran. Im Gefühl von Vertrauen, Gewissheit und Optimismus.

ehrlich hinzuschauen

Mögliche Blockaden
Viele Menschen, die sich in einem Tief befinden, spüren, mit mir stimmt was nicht. Aber ich darf  mich nicht schlecht fühlen. Eigentlich habe ich doch alles? Das begegnet mir gar nicht selten. Diese Selbstverurteilung für schlecht bewertete Gedanken und Empfindungen, diese Selbstabwertung, weil Du vielleicht nicht (mehr?) den Erwartungen Deines Umfelds gerecht wirst oder gerecht werden willst. Weil Du das erste Mal in Deinem Leben danach strebst, auf Deine Bedürfnisse und Wünsche zu hören und dazu zu stehen und Dich dadurch besser zu fühlen.

Vielleicht wurdest Du dazu erzogen. Du hattest zu funktionieren, zu folgen und stark zu sein. Durftest keine Wünsche äußern, alles wurde für Dich entschieden? Vielleicht musstest Du sogar für Deine eigenen Eltern die Elternrolle übernehmen? Hast Du diesen Rollentausch rückgängig gemacht und darf Dein inneres Kind wenigstens jetzt ein unbeschwertes Kind sein, das bedingungslos geliebt, beschützt wird und fröhlich sein darf? Das keine Last für seine Familie (mehr) tragen muss? Wenn das immer noch nicht der Fall ist und Du vielleicht auch schon selber Kinder hast, wäre es für Dich sehr wichtig, das wahrzunehmen und Dich davon zu befreien.

Deine Gedanken

Selbstabwertende unzufriedene Gefühle sind aber vielleicht auch basierend auf einer bisher nicht diagnostizierten Depression. Dann ist es nicht so einfach, da mal eben umzudenken, wie es das Umfeld häufig erwartet. Und man bekommt vielleicht zu hören, „reiss Dich doch mal mehr zusammen“.  Das lässt Betroffene noch mehr verzweifeln, statt ihnen zu helfen. Also man sollte bei diesem Thema unbedingt beachten, dass es für krankhafte Denkweise in der besagten Art nicht so einfach ist, umzudenken. Vielleicht sind dann auch körperlich Blockaden vorhanden, nicht nur seelisch und müssen erst einmal aufgelöst werden. Wenn Du merkst, dass es Dich betreffen könnte, dann hilft es nichts, suche Dir fachliche Hilfe.

Wenn Du trotz aller Anstrengungen Dein Lebensgefühl nicht bessern kannst…
… dann kann das auch körperliche Ursachen haben, das darf man nicht unterschätzen. Manche können sich überhaupt nicht vorstellen, dass sich  ein Ungleichgewicht in unserem Hormon- und Vitalstoffhaushalt oder in unserer Darmflora auf unser seelisches Gleichgewicht niederschlagen kann, weil dann z. B. zu wenig Stimmungshormone gebildet werden. Darauf kann man sehr gut alternativ Einfluss nehmen und die Basis stärken. Dazu benötigt man nicht unbedingt Psychopharmaka.

Stimmungstiefs bis hin  zur Depression können aber auch als „Begleiterscheinung“ bestimmter Medikamente oder Erkrankungen auftreten. Z.B. Diabetes ist häufig kombiniert mit der Ausprägung einer Depression.

Es kann auch an einem „Sekundären Gewinn“ durch Dein Leiden liegen. Der kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen. Der Vorteil, dass es Dir schlecht geht, ist deutlich höher, als dass es Dir gutginge. Demzufolge darf es Dir nicht gutgehen, oder nur ausnahmsweise, nicht generell. Das hört sich jetzt irgendwie komisch an, kann man aber auch nicht allgemein erklären. Das hat ganz viel mit Deinen Beziehungen zu Deinem Umfeld zu tun, die sich durch eine Änderung natürlich auch ändern würden…

Oft gilt es, unbewusste Blockaden, häufig Ängste,  aufzulösen. Dafür brauchst Du Unterstützung. Und Dein eigenes Einverständnis. Wenn Du es Dir selbst nicht geben kannst, dann wird es nichts. Ohne Deine tiefste unterbewusste Bereitschaft zur Veränderung kann man unterbewusste Dinge nicht ändern. Da hilft auch keine Hypnose und Suggestion von aussen, wie immer fälschlicherweise angenommen.

Angst vor einer unbekannten ZukunftÜberlege Dir, was das Festhalten und Aushalten und nichts Verändern langfristig für Konsequenzen für Dein Leben hätte?
Ich stelle manchen Klienten, die stark blockiert sind, häufig die Frage,

  • Was würdest Du 10 Jahre später über Dein Leben denken, wenn Du nichts verändern würdest?

Dann kommt plötzlich was in Bewegung gedanklich. Was aber nicht unbedingt zu einer greifbaren Lösung führen muss.
Deshalb mache ich mit solchen Klienten gern eine Aufstellung. Mit Stühlen. Oder auf dem Systembrett. Es ist unglaublich, wie hierdurch die Blickwinkel verändert werden können und was das innerlich in Bewegung bringen kann. Wer das belächelt, hat es nie persönlich ausprobiert. Ich bin immer wieder fasziniert, wie verschieden die erste (Bestandsaufnahme aktuell) und die letzte (Zukunftsziel) Aufstellung aussehen. Und die Klienten sind fasziniert, wie sich ihre Gefühle damit schlagartig ändern lassen. Für mich ist die Aufstellung ein ganz wichtiges Tool zur Veränderung, neben den Hypnosetechniken.

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Wenn Du mich und meine Praxis einmal persönlich kennenlernen möchtest, bist Du herzlich eingeladen zum
Tag der offenen Tür am 07.10.2017
Unter der Rubrik „Aktuelles“ auf meiner Website findest Du bei mir grundsätzlich aktuell meine Termine und Veranstaltungen.
Ich möchte Dich heute außerdem darauf hinweisen, dass ich nach einem neuen hocheffizienten Konzept für Deine Gesundheit nun auch verstärkt Nichtraucherhypnose anbiete.
Abschließend danke ich Dir für Deine Lesetreue und Geduld bis zu diesem Blogartikel.
Ich werde  zukünftig aufgrund meiner zeitlichen Auslastung grundsätzlich nur noch alle 2-3 Monate einen Blogartikel veröffentlichen.
Ich wünsche Dir von Herzen eine gute Zeit.
Besuche mich gern immer wieder auf meiner Facebook-Fanpage, dort poste ich regelmäßig meine Gedanken oder auf meiner Website.
Namaste

Deine Judith Becherle

Du bist, was Du denkst, das Du bist und die Welt ist so, wie Du denkst, dass sie ist
(aus dem Huna)

Fotos: privat und pixabay

Angst loslassen und Vertrauen

Angst ist etwas ganz Normales und Natürliches, sogar Wichtiges. Gehört de facto zu unserem Leben dazu. Fühlt sich aber nicht so gut an. Stört uns. Wollen wir nicht spüren. Wir und auch unsere Umwelt haben den Anspruch, allzeit stark, mutig , selbstbewusst, perfekt unser Leben zu meistern. Aber so einfach ist das manchmal nicht. Das Leben hat seine eigenen -, manchmal auch ungerechten Gesetze, ist unberechenbar. Von jetzt auf gleich kann alles in Frage gestellt sein. Kann nichts mehr sein, wie es war. Müssen wir reagieren und vielleicht völlig neu umdenken, handeln, hat sich alles verändert. Werden wir ins kalte Wasser geworfen und müssen schwimmen, vielleicht auch gegen den Strom, tauchen unter und wieder auf…wave-1939166_1920
Wer sucht sich das freiwillig aus? Die Wenigsten.
Und doch gehören Krisen zum Leben, egal, ob existenziell oder nicht. Sie können einige oder alle Lebensbereiche betreffen.  Sie können jeden niederschmettern, egal wie stark oder schwach er ist. Es gibt nicht die „ ganz schlimmen“ oder „weniger schlimmen“ Ereignisse. Entscheidend ist eigentlich nicht, Was uns passiert, sondern WIE wir damit umgehen. Wie wir reagieren und wie wir die Dinge bewältigen.
Was kann uns neben den ganzen bekannten Faktoren für Resilienz helfen?
VERTRAUEN.balance-1398194_1280
Ein kleines Kind fällt um, steht auf und läuft weiter. Es zweifelt (noch) nicht an sich. Wir Erwachsenen tendieren je nach Lebenserfahrungen schon eher dazu, an uns und unseren Fähigkeiten zu zweifeln. Warum eigentlich? Weil wir gelernt haben, es wird nicht alles gut? Ja tatsächlich. Es wird nicht immer alles gut, wobei das natürlich auch von unserer Bewertung abhängt. Was ist gut? Was sich aktuell als schlecht für uns darstellt, kann im Nachhinein gut für etwas sein.
Wenn es um Leben und Tod geht, haben wir meist Angst vor dem Tod. Das ist ganz normal.
Wem können wir vertrauen? Dem Leben? Dem Schicksal? Dem Universum? Unserem Schutzengel?  Unserem uns wohlgesonnenen privaten Umfeld? Den Ärzten? Therapeuten? Heilern?….
young-woman-2239269_1920Wie wäre es denn, uns selbst zu vertrauen? Selbstvertrauen könnte unsere Angst regulieren. Besinnend auf unseren Erfahrungsschatz, wie wir bisher schwierige Situationen gemeistert haben. Unser Selbstvertrauen kann die Selbstheilungskräfte in uns verstärken oder abschwächen. Wir besitzen alle auf allen Ebenen Selbstheilungskräfte. Wenn unsere Körperlichen, mentalen, emotionalen Selbstheilungskräfte versagen, macht es uns Angst.  Vielleicht haben wir sie bisher kaum gebraucht und noch nicht voll ausgeprägt oder sie sind schlichtweg mit der Situation überfordert.
Vielleicht DENKEN wir, wir sind überfordert? Die Annahme, dass wir eine Situation nicht meistern können, macht uns Angst. Angstmachende Gedanken stressen uns. Sie sorgen dafür, dass wir Stresshormone ausschütten. Sie rauben uns Kraft. Sie engen uns ein.
Und nun? Können wir uns entscheiden… die Situation ändern, und wenn es „nur gedanklich“ ist. Oder akzeptieren, wie es ist. In Gelassenheit. In Frieden hinnehmen, was vielleicht nicht zu ändern ist. Was aber nicht bedeutet, jetzt in die Vermeidung abzurutschen.
Welchen Gefühlen in Dir gibst Du welchen Raum-Wenn wir in unseren Grundfesten erschüttert sind, sollten wir allen damit verbundenen Gefühlen ihren Raum geben, den sie brauchen. Nicht versuchen, sie zu meiden. Damit wir wieder in unsere Mitte zurückkehren können. Sie dürfen dasein. Aber auch wieder heilen.  Und gleichrangig mit den anderen Gefühlen ihren Raum einnehmen. Nicht überhand nehmen.
Wenn wir vertrauen und hoffen und beten werden wir uns deutlich besser fühlen, als wenn wir perspektivlos aufgeben, nichts für die Zukunft, aber auch nichts für das Hier und Jetzt erwarten.
Was kann uns dabei helfen, uns zu stärken? Unser (Selbst-)Vertrauen stärken? Auch wenn es keine Sicherheit und keine Garantie im Leben gibt? Für niemand?
Indem wir unser Nervenkostüm stabilisieren. Durch Entspannungsverfahren. Am einfachsten erlernbar und schnell spürbar ist die progressive Muskelentspannung. Sehr effektiv und in Studien nachgewiesen ist Meditation. Aber auch Yoga. Durch äußere Gleichgewichtsübungen das innere Gleichgewicht zu stärken.
Atemübungen. Ultraleicht zu erlernen und durchzuführen.
Rechts-links-Koordinationsübungen ebenfalls sehr effektiv.
Man kann auch mit Ablenkungsmanövern arbeiten. Viele gute Anregungen finden sich bei Claudia Croos-Müller in ihrem Büchlein „Nur Mut“.
Eine Biografie unserer bewältigten Situationen erstellen.
Uns gedankliche Fragen zur Umstrukturierung stellen.
Uns eine Hierarchie von angstauslösenden Faktoren erstellen und uns selbst in kleinen Schritten beweisen, was wir schaffen können.
Wir können mit all diesen Vorschlägen Selbstverantwortung übernehmen.
Manchmal kann auch unser Umfeld uns unterstützen.
Und etwas, was wir nicht greifen können. Vielleicht indem wir an Gott glauben und beten. Nicht umsonst heisst es, der Glaube kann Berge versetzen. Warum? Wegen dem vorhandenen Gottvertrauen bei gleichzeitiger Akzeptanz der Situation und dem Vertrauen, es wird alles zum Besten für uns gelenkt. Egal, was geschieht.
Wenn alles gegen Dich zu laufen scheint, dann erinnere Dich, dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.

Namaste und allen einen schönen Sommer.
Ich freue mich auf  eine kleine, dringend benötigte, Sommerpause.

Judith Becherle

Fotos: pixabay

Egal, was die Experten sagen: „Ich werde gesund!“ Mythos Selbstheilungskräfte ?

„Ich muss Ihnen leider sagen, dass Sie ernsthaft krank sind. … Wir Ärzte tun unser Möglichstes, Ihnen zu helfen. Sie können auch Einiges dazu tun, dass Sie wieder gesund werden, und der Rest liegt in Gottes Hand.“ Hier geht es um eine schwere Krebserkrankung, die der Arzt dem Patienten mitteilt. Er hat entscheidende Faktoren super auf den Punkt gebracht. Die Medizinischen Möglichkeiten. Die Einflussvariablen der Persönlichkeit des Patienten. Und der Dinge, die wir einfach nicht greifen können, wenn es zum Beispiel um Spontan- oder Wunderheilungen geht. Vielleicht aufgrund von starkem Glauben und Gebeten. Es ist mit dieser Arztaussage alles offen, Hoffnung und Vertrauen sind möglich. (Auch wenn er leider, wohl wegen ihrer Umstrittenheit, die alternativen Möglichkeiten ausgelassen hat in dieser Aufzählung und ebenso die Rolle des stützenden stärkenden Umfelds).

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Ich weiss, wie wichtig Zuversicht, Vertrauen, Optimismus etc. sind. Ich halte demnächst am 5.7.17  zu dem Thema Resilienz und Bewältigung schwerer Krankheiten einen Vortrag in Sigmaringen. Ich kenne das Thema schwerer, schwieriger Krankheitsbilder persönlich gut. Und ich befasse mich ständig beruflich mit ziemlich herausfordernden Lebenslagen und ihrer Bewältigung sowie dem Thema Resilienz  in einer Klinik und meiner Praxis. Bei meinen Klienten geht es eher um stressbedingte, psychische Erschöpfung und Erkrankungen. Aber grundsätzlich spielen bei allen Arten von Erkrankungen dermassen viele Faktoren eine Rolle, die einfach in ihrer Bedeutung immer noch unterschätzt werden und ganz häufig noch nicht im „allgemeinen Volksdenken“ angekommen sind. Viele neue Erkenntnisse und alternative Möglichkeiten bekommen ebenfalls leider noch zu wenig die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt.

Heute will ich Dir einen kleinen Einblick bieten, was Du selbst zu Deiner Genesung beitragen kannst.

Mit welchen Anteilen kannst Du selbst etwas beitragen zu Deiner Heilung?

Höre auf Dein Herz. Du wirst von allen Seiten wahrscheinlich bombardiert mit (gutgemeinten) Tips, Empfehlungen etc.. Du bist Dein eigener Experte. Geh DEINEN Weg. Mache den ersten Schritt.

love-686643_1920Resilienz ist keine positiv schönfärbende rosa Brille, die schwierige Dinge verharmlost, schönfärbt, negiert. Mit einem pauschalen positiven Denken bzw. der positiven Psychologie sollte man bei Anwendung auf das Thema  sehr schwerer Erkrankungen ebenso vorsichtig sein. Es gibt immer wieder „Wunderheilungen“, habe ich selbst erlebt. Aber es gibt bei bestimmten Krankheitsbildern keine Sicherheit, wieder gesund zu werden. Wer sich täglich die Affirmation „Ich werde wieder gesund, auch wenn mir die Ärzte keine Überlebenschance geben“ gibt, hat wahrscheinlich öfter das Problem, innerlich ein wenig daran zu zweifeln? Vor allem, wenn es Rückschläge gibt? Es gibt immer wieder Fälle, die es tatsächlich schaffen (siehe „Weissbuch Heilung“, weiter unten). Aber realistischer, sicher gewinnbringender und irgendwie weniger mit Zweifeln behaftet wäre doch vielleicht die Affirmation, „Ich kann wieder gesund werden“.
Oder?
Auf jeden Fall ist es für die Lebenszufriedenheit, das Lebensgefühl von Vorteil, zu hoffen und zu vertrauen. Dass alles gut wird. EGAL, was geschieht. Unabhängig davon, wie lange man (noch) leben darf. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mehrere Jahre in Krankenhäusern oder ambulant mit schwer oder chronisch Kranken gearbeitet und  bewundere manche Menschen mit medizinisch niederschmetternden Prognosen, die monatelang nichts anderes als ihre Krankenhauswände sahen und es trotzdem eines Tages schafften, diese Wände geheilt zu verlassen. Ich denke aber auch erschüttert an Beispiele, wo Menschen aus innerer Selbstaufgabe entsetzlich schnell starben (ohne ursächliche todbringende Erkrankung)…
Ich höre derzeit von Dr. Lissa Rankin „Mind over Medicine – Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin…wissenschaftliche Beweise für Selbstheilungskraft“. Lissa Rankin beschäftigte sich durch mehrere Schicksalsschläge nach einer klassischen schulmedizinischen Laufbahn mit dem Einfluss unserer Gedanken auf unsere Selbstheilungskräfte. Ich kannte schon einige Studien, aber diese hier erwähnten Studien verblüffen auch mich teilweise. Phänomenal. Das bestärkt mich in meiner Arbeitsweise und ganzheitlichen Sichtweise der Themen meiner Klienten.
Ein geniales Beispiel ist für mich der Physiker Stephen Hawking. Es ist unglaublich, wie lange er mit seiner ALS-Erkrankung und massiven Einschränkungen schon lebt und welche bahnbrechenden wissenschaftlichen Beiträge er in seiner Lebenszeit erbringen konnte.
Lasse Dir ALLES offen. Glaube, hoffe, vertraue, bete, handle. Und suche Dir Unterstützer, die mit Dir hoffen, beten, Dir helfen etc..girl-15599_1920
Hast Du Dir schon einmal überlegt, welche positiven Neben-Effekte Dir Deine Erkrankung bringt/gebracht hat? Findest Du sogar Grund zur Dankbarkeit?
Kämpfe nicht gegen Deine Symptome/Krankheit. Sondern tue etwas für Deine Gesundung oder wenigstens für eine möglichst gute Lebens-Zeit.
Vielleicht geniesst Du ein Entspannungsverfahren?  Es gibt immer mehr Studien, welche gravierenden negativen Folgen Stress, egal ob körperlich und/oder traumatisch, z.B. auf Herz-Kreislauf, Blutdruck, das Immunsystem hat… Es gibt für die „ewig Zweifelnden“ auch immer mehr Möglichkeiten, durch diverse stressmedizinische Messungen die körperlichen Auswirkungen von Stress nachzuweisen… Die schon erwähnte Lissa Ranklin vertritt genau wie ich in meiner Arbeit die These: Die Selbstheilungskräfte des Körpers können nur in entspanntem Zustand optimal arbeiten.
Worauf hast Du Deinen  Fokus?  Sammele tagsüber alles Schöne, was Dir begegnet und erfreue Dich bewusst daran.
16114958_1553733547973390_515157891903188806_nWelche Erwartungen hast Du?
Wusstest Du, dass man kann die Erwartungshaltung gegenüber Plazebos als neurochemische Reaktion im Gehirn und Körper nachweisen kann?
Hast Du Dir überlegt, wofür es sich lohnt, weiterzumachen, nicht aufzugeben?
Kannst Du Dir vorstellen, Deine Ernährung und/oder Bewegung, Deine Lebensweise gesünder zu gestalten?
Manche neuen Klienten schauen mich erst irritiert an, wenn sie mir erzählen, was sie bei mir „loswerden“ wollen und ich sage, dass sie gedanklich anders mit ihrer Problematik umgehen könnten. Sie nicht ablehnen, sondern (neu) integrieren. SICH zuerst einmal selbst in der momentanen Verfassung akzeptieren.
Körperlich und seelisch alles neu einsortieren und auf eine gesündere stabilere Basis stellen.
Dann etwas verändern.
Das Gute an der Neuroplastizität unseres Gehirns ist, dass der Spruch widerlegt wurde, “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.
Es kann jeder an seinen Herausforderungen wachsen, um- lernen, Resilienz erwerben, seinen Weg finden.

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Jeder KANN… Aber manchmal ist der Zeitpunkt der Falsche

Wenn Du derzeit (noch) unter Schock von einem Erlebnis stehst, noch gar nicht zur Ruhe gekommen bist wegen Deiner Lebenssituation, dann erwarte von Dir einfach erstmal… NICHTS. Entscheide, soweit möglich, erstmal nichts. Damit Du erstmal Abstand gewinnen und Dich auf das, was vielleicht zu tun und zu er- oder durchleben ist, einstellen und neu orientieren kannst. Manches, sicher schmerzhaft, loslassen kannst. Ich wünsche Dir, dass Du Dir diese Zeit nehmen kannst. Es Dir selbst erlaubst oder Dir erlaubt wird.
Und es ist leider auch wahr…. Manchmal scheinen unsere Möglichkeiten der Einflussnahme begrenzt oder minimal.
Vielleicht hilft an dieser Stelle zur Erinnerung auch nochmal meine ACT-Anleitung für unveränderbare Situationen ?

Wenn Du noch mehr zu dem Thema und weiteren hilfreichen Faktoren von mir erfahren möchtest, besuche doch gern meinen Vortrag „Die Herausforderung der Krankheit annehmen – Resilienz und ein besseres Lebensgefühl entwickeln“, der am 5.7.2017 in der Krebsberatungsstelle Sigmaringen stattfindet und am 11.10. 2017 in der SRH-Klinik Bad Saulgau.Klicke hier
20170424_112232_012_01Als Literatur zu dem Thema empfehle ich Dir das schon erwähnte Buch von Dr. Lissa Rankin „Mind over Medicine“ und von Medizinjournalist Kurt Langbein „Weissbuch Heilung – wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann“ sowie von der Psychiaterin Eva Kalbheim „Resilienz für Dummies“.

Ich freue mich, Dich bei meinem Vortrag, bei einem kostenlosen Kennenlerntelefonat oder vielleicht auf meinem Entspannungsseminar zur Unterstützung der Selbstheilung in der Krebsberatungsstelle oder meiner Weiterbildung für Fachkräfte (Frühbucherbonus läuft nur noch bis 16.06.2017) kennenzulernen.
An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal entschuldigen, dass ich nur noch in größeren Abständen Blogartikel schreiben kann, da ich in Klinik und Praxis ausgelastet bin und immer mehr Vorträge und Seminare halte. Ich hoffe, Du hast dafür Verständnis und bleibst mir trotzdem als treuer Leser erhalten. Ich danke Dir für Deine Geduld.
Namaste.
Deine Judith Becherle

Fotos: pixabay
und privat mit der Leiterin der Krebsberatungsstelle Sigmaringen Annette Hegestweiler

Deine ACT- Veränderungsanleitung für unveränderbare (?) Situationen

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Du lehnst Dich auf gegen eine unveränderbare Situation? Kannst Dich damit nicht abfinden? Meine Tochter, die sonst alle Gleichaltrigen mit Essstörungen, Depression, Suizidgedanken in ihren dunklen Stunden coacht, brauchte gestern abend meine Strategie: akzeptiere, wähle und handle. Im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ eine kaum noch steigerbare Höchstleistung gebracht. Trotzdem um einen Punkt an der Weiterleitung zum Bundeswettbewerb vorbei. In der ersten Runde mit deutlich schlechterer Leistung Höchstpunktzahl erreicht. Der Lehrer hat die Jury angeschrieben, weil dieses Urteil ungerecht erscheint. Aber die Jury wird ihre Meinung trotz Ungerechtigkeit nicht mehr ändern. Es ist vorbei. Definitiv nicht änderbar. Statt sicher geglaubtem Freudensprung kommt Ärger, Empörung, Wut, Enttäuschung auf… Und nun? Das fühlt sich nicht gut an. Stresst. Zieht runter.dog-1639528_1920

Du hast anscheinend keine Option, Deine Situation zu ändern?
Es gibt Situationen, da bist Du so unter stressenden Emotionen, dass Du das Gefühl hast, Du kannst nichts ändern. Aber in einem Coaching plötzlich vielleicht doch Veränderungsoptionen findest.
Es gibt aber auch viele tatsächlich unveränderbare Lebenslagen. Da gibt es- oder nützt einem auch kein Recht….

  • Bei solchen Juryurteilen, die nicht objektiv sein können, z.B. auch im Eiskunstlauf, Reit- oder Tanzsport…
  • Oder wenn Deine Firma Pleite ist und Du entlassen wirst.
  • Wenn jemand Dir Geld schuldet, das Recht auf Deiner Seite ist, aber er einfach sein Vermögen „verschwinden“ lässt oder selbst verschwindet, um die Schulden nicht zurückzahlen zu müssen.
  • Wenn die Ärzte Dir keine Option auf Genesung oder Überleben geben können.
  • Wenn Dein Partner sich für eine andere Partnerin entschieden hat.
  • Wenn Du vergeblich versuchst, jemand zu helfen, sein Leben zu retten…

Es gibt keine Veränderungsoption im Aussen? Dann hilft nur Veränderung im Innen. Das ist die Wahl die man hat. Statt verzweifeln, ärgern, auflehnen, akzeptieren und abhaken. So bitter es schmeckt. So schwer es fällt. Überlegen, was man nun tun kann, gedanklich und als Reaktion. Sich für eine Handlung entscheiden und diese ausführen.spiral-1037508_1280

Bei meiner Tochter war es, sich ein neues Ziel setzen. Sie hat nun Zeit, ihre schulischen Leistungen so zu optimieren, dass sie sich für ein Auslandsstipendium in den USA bewerben kann.  Bisher hat sie vor lauter Wettbewerbsterminen zu wenig Zeit für die Schule gehabt. Nun hat sie mehr Zeit.
Ausserdem hat sie nun mehr Zeit, sich auf Ihr nächstes Vorspiel in 2 Monaten zur Verlängerung ihres Geigenstipendiums vorzubereiten…Und weitere neue Optionen…
Ein sehr hilfreicher Gedanke in solchen Situationen ist auch:

Wer weiss, wofür es gut ist???
Da gibt es ja auch so eine schöne Parabel von einem chinesischen Bauern und seinem Sohn, denen ziemlich viel passiert, Gutes, wie Schlechtes…
Meine Tochter hat gestern gleich mehrere Optionen gefunden. Das hat mich sehr gefreut. Sie hat es öfter wirklich nicht leicht gehabt, aber sie gibt nicht auf, sie vertraut. In sich, das Leben und die Chancen, die das Leben ihr noch bietet.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für solche Situationen: Die ACT-Regel
Diese Regel, die aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie stammt, soll helfen, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind. Wie Du sie anwendest, möchte ich Dir mit dem Beispiel von Thomas Hohensee veranschaulichen.
Nehmen wir einmal an, in Deiner Firma sind aufgrund von Einsparungen mehrere Kollegen entlassen worden. Deren Arbeit musst Du nun nach und nach zusätzlich zu Deinen eigenen Aufgaben übernehmen. Doch das überfordert und belastet Dich. Was jetzt?
1. ACCEPT (akzeptieren)
Lerne, Dinge zu akzeptieren, die nicht zu ändern sind
Schreibe auf einen Zettel, worüber es sich nicht lohnt, zu jammern. Aber nur Dinge, die sich wirklich nicht ändern lassen. In unserem Beispiel wäre das: Es werden keine weiteren Mitarbeiter eingestellt, die Dich entlasten könnten.
2. CHOOSE (wählen)

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Prüfe Deine Handlungsmöglichkeiten – und entscheide Dich für die Beste
Auch hier hilft, es, wenn man seine Gedanken auf einen Zettel notiert: Welche Möglichkeiten hast Du, mit dieser Situation umzugehen? In unserem Beispiel wären das erstens: Du versuchst, das vom Chef aufgebürdete Arbeitspensum einzuhalten, obwohl Du Dich schon längst überlastet fühlst. Zweitens: Du versuchst nach Kräften, aber in einem gesunden Tempo, das Machbare abzuarbeiten – und lernen, die Konflikte auszuhalten, die daraus entstehen. So, was hört sich besser an? Genau, Antwort zwei. Ist der Fall nicht so klar, helfen Dir bei der Beurteilung folgende Fragen:
Wie möchtest Du Dich fühlen?
Helfen Dir Deine Gedanken, Dich so zu fühlen, wie Du möchtest?
3. TAKE ACTION (handeln)

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Lerne, aktiv auf die gegebenen Situationen zu reagieren.
Wenn Du anfängst zu handeln, statt zu jammern, fühlst Du Dich weniger ausgeliefert. Folge: Du gewinnst die Kontrolle zurück. Auf unser Beispiel übertragen heißt das:
Spreche mit Deinem Chef darüber, wann Deine Grenzen erreicht sind, damit er Deine Position erkennt. Spätestens dann, wenn er nicht darauf eingeht, solltest Du anfangen, Dich nach einer anderen Stelle umzusehen.
Wenn Du mehr dazu lesen möchtest, empfehle ich Dir das Gelassenheitstraining von Thomas Hohensee Klicke hier

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Steh auf, geh weiter, vertraue…. auf das Universum, Gott, das gerechte Schicksal….
Egal, wie Deine Situation Dich bedrückt. Wie unüberwindbar, wie unveränderbar sie Dir erscheint. Bitte lass den Kopf nicht hängen. Gib nicht auf. Steh wieder auf und geh weiter. Werde vom vermeintlichen Opfer zum „Täter“ und handele. Ich sehe so Viele, die steckenbleiben in Trauer, Wut, Zorn, Unversöhnlichkeit. Das Schlimme ist, damit schadest Du nicht den eventuell „Mit-Schuldigen“ an Deinem Schicksal, sondern Du minderst erheblich Deine eigene Lebensqualität, frisst das vielleicht in Dich rein und irgendwann entwickelst Du körperliche Symptome.
Vielleicht ist es Dir ein Trost, dass das Universum gerecht ist. Zumindest mir helfen diese Gedanken, irgendwann gleicht sich alles aus. Das habe ich schon öfter in meinem Leben erlebt.
Schließe die Tür. Und Du wirst sehen, neue Türen öffnen sich.
Wenn Du üben möchtest, einen neuen Umgang mit Deiner Situation zu finden, neue Perspektiven zu entwickeln, Dein Lebensgefühl zu verbessern, Gefühle zu wandeln, loszulassen, zu vergeben, Deine innere Mitte zu finden, dann steht mein Angebot eines kostenlosen 20minütigen telefonischen Kennenlerngesprächs bzw. startet in knapp 3 Wochen meine Auszeit am Bodensee.
Namaste.
Deine Judith Becherle

Fotos: pixabay

Hoffnungslos ausgebremst durch Blockaden – gesundheitlich, beruflich, privat…?

Wie wäre es, wenn Deine Energie frei und ungehindert  fliessen könnte? Wenn Du Dich gesund, lebendig, ausgeglichen, kraftvoll, erfolgreich, glücklich und zufrieden fühlen könntest? Das Gefühl hättest, vorwärtszukommen, im Flow zu sein, etwas mit Deinem Handeln zu bewirken, Dich verwirklichen und oder verändern zu können?pretty-woman-in-field-820477_1920

Stattdessen verändern sich manche Dinge verändern sich einfach, obwohl Du es willst. Und manche Dinge verändern sich, egal, ob Du das magst oder nicht. Du machst und tust, aber kommst einfach nicht weiter.  Dein eigener Körper, Deine Seele oder äußere Umstände, Dinge, Situationen… bremsen Dich aus.  Lassen  Dich nicht zur Ruhe kommen, nicht schlafen, nicht glücklich, nicht gesund, nicht erfolgreich… werden. Vielleicht gibst Du unbewusst eine Energie in Dein Energiefeld, die Dich genau von dem abhält, zu dem Du hin willst? Oder Deine benötigte Energie ist blockiert?….
Ich setze heute meinen Blog zum Gesetz der Resonanz fort und vertiefe das Thema Blockaden und eventuelle körperliche Faktoren.

Ich lade Dich ein, einmal hinzuschauen….

  • Was Blockaden überhaupt sind
  • Welche Ursachen Sie haben können
  • Wie sie Stress in Dir manifestieren
  • Welche ungünstigen Strategien sehr verbreitet sind
  • Wie Blockaden tatsächlich gelöst werden können
  • Welche Argumente Skeptiker brauchen.

Was sind Blockaden?

Blockaden gehören im Prinzip zum Leben dazu. Meistens sind sie unbewusst. Jeder macht im Leben diverse Erfahrungen, die im Gedächtnis ihre Spuren hinterlassen. Blockaden sind Glaubenssätze, Überzeugungen, Belastungen, die Dir Kraft, Energie und Lebensfreude rauben. Die verschiedenen Stimmen in Dir, Deine Persönlichkeitsanteile, können Dich auch unterstützen oder blockieren (klicke hier). Seelische Blockaden hindern Dich daran, Dein volles Potenzial auszuschöpfen, auch wenn Du Dich diszipliniert auf ein Ziel fokussierst. Solche Blockaden behindern in Dir den freien Fluss Deiner Energie, beinhalten ungünstige Denkmuster, boykottieren persönliche Erfolge und sind Auslöser für eine Vielzahl von Beschwerden bis hin zu Krankheitssymptomen. Blockaden können aber auch Folge von chronischem Stress, körperlicher Erkrankungen, medizinischer Behandlungen und resultierenden Ungleichgewichten  der Stoffwechselsysteme sein. Eine Blockade ist also sowas wie ein Hindernis, eine Hürde, die uns ausbremst.
Für mich persönlich ist eine Blockade auch, wenn das Unterbewusstsein gegen das Bewusstsein arbeitet. Das kommt häufiger vor, als wir mit unseren 5% Bewusstsein (im Verhältnis zu 95% Unterbewusstsein) annehmen. Weshalb dann das Gesetz der Resonanz nicht bei allen funktioniert.
Wir können zusätzlich auch im Aussen durch unser Umfeld blockiert werden, aber auf diese Blockaden gehe ich hier nicht näher ein.buffer-stop-172266_1280

Wie entstehen Blockaden?

  • Innere Blockaden können in der frühen Kindheit entstehen.
  • Aber auch jederzeit, wenn Du Emotionen verdrängst und nicht auslebst.
  • Es muss sich nicht nur um unzureichend verarbeitete Traumata handeln.
  • Es können auch Aussagen von engen Bezugspersonen in Deinem Leben dazu führen. Von Eltern, Lehrern, Mitschülern, PartnerInnen, Chefs, Ärzten, Therapeuten…
  • Oder falsche Interpretationen von Erfahrungen, die ungünstig abgespeichert wurden.

Wenn Du im Widerstand zu bestimmten Lebenssituationen, Dingen und oder Gefühlen bist, staut sich bei Dir ebenfalls Energie.  Du kannst aber auch einfach durch

  • Vital- bzw. Mikronährstoffmangel,
  • hormonelle Ungleichgewichte,
  • kranke Darmflora aufgrund Folgen von Medikamenten und/oder
  • ungesunder Ernährung,
  • Schlafmangel,
  • instabile Halswirbelsäule,
  • mangelnde Mitochrondrienfunktion etc. ausgebremst sein.
    Wenn Du ausführlicher dazu lesen magst, empfehle ich Dir dieses Buch: „Der Burnout Irrtum“ und meine Empfehlungen im letzten Absatz dieses Blogs.

Blockaden manifestieren Stress in Dir
Du speicherst  alle Erfahrungen und die dazugehörigen Gedanken, Gefühle, Stress… nicht nur in Deinen Erinnerungen ab. Wenn Du also z.B. Deine momentane Lebenssituation nicht akzeptieren kannst, wie sie ist, hast Du innerlich mentalen und emotionalen Stress. Permanent. Denn Stress kommt nicht nur von außen. Durch Deinen Widerstand verbrauchst Du massiv Energie. Und irgendwo in Deinen Zellen manifestiert sich Stress. Das kann im ganzen Körper, nicht nur im Gehirn, in Deinen Gedanken, sein. Und sich negativ auf die Energieproduktion Deiner Zellen bzw. Mitochondrien auswirken. Deshalb kannst Du in allen möglichen Körper- und Lebensbereichen Symptome, Beschwerden, Probleme entwickeln, die sich auch verlagern und verändern können.
Wenn Du zu Auswirkungen von chronischem Stress auf Körper und Psyche ausführlicher lesen möchtest, empfehle ich Dir diesen Artikel (klicke hier)

Weit verbreitete ungünstige Blockaden- und Stressauflösungsstrategien
Viele Menschen neigen dazu, sich abzulenken, davonzulaufen, sich zu betäuben… Sie wollen es einfach nicht wahrhaben. Möchten/müssen funktionieren. Unangenehme stressende Gefühle, Symptome, Situationen etc. stören.  Also hilft nur, sich mit Essen, Alkohol, Drogen…aber auch z.B. mit überzogenem Sport bis zur Sportsucht zu betäuben. Mit TV oder Spielen abzulenken. Sich in 300% Arbeit zu stürzen. Job wechseln, Partner wechseln etc…. Von Arzt zu Arzt pilgern und vermeintliche organische Ursachen suchen, vorhandene Symptome mit Medikamenten unterdrücken lassen….
Dein Bewusstsein kannst Du vielleicht überrumpeln. Dein Unterbewusstsein nicht. Wenn es nicht kann oder will, dann hast Du keine Chance.  (Klicke hier).
Du kannst nicht auf Deinen Garten schauen, und behaupten, obwohl es nur so wuchert, es gibt kein Unkraut… Davon verschwindet kein Unkraut.stairs-1577452_1280
Und nur durch positives Denken kannst Du keine Zellerinnerungen heilen!

Wie können Blockaden tatsächlich gelöst werden?
Du kannst Dir vormachen, dass Du alles in Deinem Leben „im Griff“ hast.  Aber auch wenn Du (noch) keine körperlichen Symptome oder Beschwerden entwickelst, dann können Dir diverse Analysen den abgespeicherten Stress beweisen. Kann man feststellen, wie es um Deine HRV (Herzratenvariabilität), Deinen Cortisolspiegel, Deine Hormone, Deine Vitalstoffe, Deinen Darm, Deine Schilddrüse und Nebennieren, Deine Antioxidantien und Mitochondrien bestellt ist… Du siehst, es gibt ganz viele Möglichkeiten, die mit den herkömmlichen schulmedizinischen kassenbezahlten Untersuchungen nicht sichtbar gemacht werden können… Die sich aber mit entscheidend auswirken können, was Du für Dich langfristig an Veränderung bzw. Verbesserung Deines Befindens bewirken kannst. Ich sehe das immer wieder bei meinen Klienten…
Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen Psychopharmaka. Es gibt Krankheitssbilder und Krankheitsstadien, da geht es nicht anders. Klienten, die seit Jahren wirklich gut medikamentös eingestellt sind, fällt Veränderungsarbeit  leichter, als Klienten, die grundsätzlich alles ablehnen, egal ob schulmedizinisch oder alternativ, ihren Stoffwechsel nicht optimieren. Bzw. wo vielleicht mögliche Krankheitsbilder bisher nicht diagnostiziert wurden, die sich blockierend auswirken.
Jede Blockade hat eine Aufgabe und entsteht nicht von ungefähr.
Nicht umsonst gibt es die Aussage von C. Bischoff „….Es wird Dir immer wieder das Gleiche passieren, bis Du Deine Lektion gelernt hast…“.
Wenn Du innere Blockaden lösen willst, musst Du bereit sein, mögliche Themen und damit verbundene körperliche Symptome einmal bewusst wahrzunehmen. Mein Favorit ist, neben der organischen Abklärung und Optimierung Deines Stoffwechsels in Kooperation mit Experten siehe oben, alles von Deinem Unterbewusstsein selbst neu ordnen zu lassen. Neue Synapsen bilden zu lassen. Hört sich komisch an, ist aber topeffektiv und einfach.
Meine Haupt-Empfehlung ist:
Nimm Deine Situation an. Lasse los. ES IST, WIE ES IST! Damit meine ich nicht, gib auf! Es ist genau so wenig gut, sich an angenehme Dinge zu klammern, wie Dinge zu fürchten, die Schmerz bereiten könnten. (Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf extreme gesundheitliche Situationen.) Leave it, love it or change it…
Eine weitere Strategie ist: Accept- Choose – Take action… Wenn Dir alle Mentalen Strategien nicht helfen, der Zeitpunkt aber reif ist, dann suche Dir professionelle Hilfe. Wenn Dein Unterbewusstsein bereit und Deine körperliche Verfassung ausreichend ist, geht das auflösen von Stress und Blockaden in Deinem Körper bzw. Deiner Seele zügig und effektiv.  Dazu ist aber manchmal notwendig, zuerst den Körper zu stabilisieren. So kann ganzheitlich die Grundlage gelegt werden, Deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Deine seelische und körperliche Verfassung und Deine Lebensqualität zu verbessern.
Wenn Energien wieder fließen, seelische Probleme heilen können, kann auch körperlicher Stress reduziert bzw. aufgelöst werden. Kann Dein Immun- und Selbstheilungssystem wieder funktionieren. Umgekehrt genauso. Wenn körperlicher Stress, Krankheit gelindert werden kann, kann auch seelischer Stress gelindert werden.
So einzigartig wie Du, so einzigartig Deine Bedürfnisse und Dein Lösungsweg.

Überzeugende Argumente für Skeptiker
Ein gutes  allgemeines Beispiel sind Klangschalenklänge. Diese können Blockaden lösen, Spannungen abbauen, helfen, dass Energien wieder fliessen können.  Glaubst Du nicht? Wenn Du mal eine Klangschalenmassage hattest, dann weisst Du, dass sich die Schalen am Anfang der Behandlung anders auf Dir anhören, als am Ende nach auflösen der Blockade. Bei jedem Menschen klingt die gleiche Schale grundsätzlich anders. alternative-energy-1869248_1280Bei jedem Menschen funktioniert Blockadenlösung anders. Aber es geht. Deine körperliche Verfassung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit Deiner seelischen Verfassung, Gedanken, Gefühlen, Überzeugungen.  Ein Beweis dafür ist die Wirkung von so genannten Placebopräparaten, die keinen medizinischen Wirkstoff enthalten und dennoch Symptome verschwinden lassen können. Oder von sogenannten Wunder- und Spontanheilungen. Aktuelle Studien belegen die Wirkung von Visualisierungen, Meditation und Mentaltraining.
Die Teilnehmer meiner Auszeit im April  können einmal die Wirkung von Klängen erleben. Wenn Du noch dabei sein möchtest, melde Dich schnell für die letzten Plätze an.
Wenn Du nähere Informationen zu mir und meiner Arbeit erhalten möchtest, lies meine Blogartikel oder noch besser, abonniere meinen Newsletter.
Ausserdem biete ich Dir grundsätzlich ein 20-minütiges kostenloses Beratungsgespräch an.
Ich freue mich auf Dich.
Namaste.

Deine Judith Becherle

Fotos:pixabay

Funktioniert bei Dir (schon) das Gesetz der Resonanz ?

Ich verrate Dir in diesem Blog Erkenntnisse, die Dich, wenn der Zeitpunkt bei Dir passt, definitiv weiterbringen können und die Dir nicht jeder verrät. Ich mache Dir außerdem kurzfristig ein tolles Angebot.
Ach, schon wieder will mir jemand seine Methode, die besser ist, als alle anderen, verkaufen?
Jein….
Glaubst Du an Dich? Oder zweifelst Du an Dir? Sagst Du Dir, das schaffe ich nicht ? Oder sagen Andere Dir das?
Ich kenne diese Gedanken und inneren Kämpfe bestens, glaube mir, ich war auch tief unten. Und ich weiss, dass man im Leben nicht permanent auf einer rosaroten Wolke in geschützter Glaskugel schweben kann.
Das Gesetz der Resonanz zu kennen und anzuwenden, reicht m.E. manchmal nicht aus. Es geht davon aus, Energie folgt der Aufmerksamkeit. Je nachdem, ob Du sie auf das Positive oder Negative richtest, wirst Du das Entsprechende in Dein Leben ziehen. Sagen wir mal, Du bemühst Dich, das Positive wahrzunehmen und zu suchen und trotzdem kommt weiter Negatives, kann Dir das ziemlich (Erfolgs-)Druck machen. Kennst Du diesen Grübler in Dir: „Warum funktioniert es anscheinend bei Anderen, bloss bei mir nicht? Was mache ich „falsch“?“ Es gibt mögliche Gründe, siehe unten im Text…
Fakt ist: Du kannst viel mehr schaffen/erreichen, als Du DENKST!
Und zwar OHNE große Anstrengung, Arbeit, Arbeit, Arbeit…, Unmengen ständige Coachings, Seminare, Webinare, Geldinvestitionen, Aufputschmittel, Arzneimittel gegen Deine sich häufenden Erkrankungs- und/oder Stresssymptome ….
Aber natürlich kannst Du Dein Leben auch genauso weiterführen, wie bisher. Oder…

…Hast Du das latente Gefühl, nie da anzukommen, wo Du sagst, DAS IST ES ?
Egal, ob beruflich, in Beziehungen, persönlich oder gesundheitlich oder grundsätzlich von Deiner Lebenszufriedenheit? Niemand kann Dich zwingen, ab sofort etwas zu ändern, außer Du  selbst. Manchmal ist das Leben auch gar nicht so schlecht, wie man empfindet, weil man ein (angenehmes) Gefühl für sich vielleicht vor lauter Stress oder Verhaftung in Vergangenheit und/oder Zukunft verloren hat. Weil man verstrickt in gestresste Emotionen nicht schafft, den Geist zu klären und die Perspektive zu wechseln. Dann kann ich nur empfehlen, eine Auszeit zu machen, egal, ob bei mir (Klicke hier) oder jemand Anderem. Komme einfach einmal raus aus dem Hamsterrad in die Ruhe, in die achtsame Wahrnehmung, achtsame Bestandsaufnahme. Versuche, immer wieder mehr das Gute und Schöne wahrzunehmen, in Dir und um Dich herum. Das geht mal besser, mal schlechter. Hab Geduld. Das ist Dein Ausgangspunkt…

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Kannst Du Dir den Gedanken erlauben,

ES IST IN ORDNUNG, zu leben, wie Du lebst?
Erstaunlich viele Fachleute neigen dazu, nicht nur Ratschläge zu erteilen, sondern richtig DRUCK zu machen, „Du musst Dies und Jenes ändern“. Natürlich meinen sie es gut, meinen, zu wissen, was das Beste für Dich ist. Aus ihrer Erfahrung und Wertung und Ausbildung heraus.
Sie versprechen Dir, ich mache Dich gesund, reich, glücklich… Wie fühlen sich diese Werte überhaupt an für Dich?
Woher können Andere beurteilen, wann DU Dein „besseres“ Lebensgefühl erreicht hast? (Ich nehme jetzt nicht Ärzte als Beispiel, die Dich z.B. operieren. Auf den Körper bezogen ist es natürlich sofort nachvollziehbar und spürbar.)
Du kannst es Dir vielleicht selbst noch gar nicht vorstellen in Deinem Bewusstsein, wie dieses neue bessere Lebensgefühl sich überhaupt anfühlen würde?
Das gibt es beispielsweise, wenn man sich tief in Burnout und Depression befindet. Oder einfach in einem Gefühlschaos oder emotionalen Schockzustand.
Ich achte darauf, Dir nicht Entscheidungen für Veränderungen abzunehmen. Ich kann Dir Vorschläge machen. Ob Du sie umsetzt, wie sie wirken, das entscheidest Du. Bewusst. Und vor allem Unbewusst. Und es hängt davon ab, ob der Zeitpunkt für Dich passt. ICH lebe nicht DEIN Leben. DU trägst selbst die Verantwortung für DEIN Leben. DU trägst die Summe aller Deiner Lebenserfahrungen in Dir. Deine Lösungen auch.

Ich verrate Dir jetzt das Erste Wichtige:
Du kannst und solltest Dich, wie beim Gesetz der Resonanz, gedanklich auf das Positive polen. Du kannst Dein Lebensgefühl definitiv z.B. durch Positivtagebücher verbessern, weil Du den Fokus auf das Schöne setzt, was Du heute abend schriftlich festhalten kannst.
Ich denke auch, Du kannst Das Positive genauso anziehen, wie das Negative und solltest Deine Gedanken genau beobachten…. Welchen Inhalt sie hauptsächlich haben. Manche Klienten von mir, die es das Erste mal machen, erschrecken sich…Und schaffen es nicht, da herauszukommen, trotz aller Bewusstheit. Wegen Ihrem Unterbewusstsein…Siehe später im Blog…

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Ein weitverbreitetes „Rezept“ ist, Dein Ziel visualisieren. Mache ich auch. Aber…

Was Viele machen:
Täglich auf ihr Visionboard schauen und/oder ihr Ziel innerlich in den herrlichsten Farben und sämtlichen Sinneseindrücken ausschmücken und sich in ein wunderbares Gefühl beamen und dann warten… warten, warten, warten… Geduldig sein, wann es zu Dir kommt. Viele sagen, wende das an, dann wird alles gut. Es ist richtig. Geduld ist wichtig. Das reicht aber eventuell nicht?
Hast Du auch den WEG und die möglichen Hindernisse auf dem Weg zu Deinem Ziel visualisiert und bist nicht nur visuell ins handeln gekommen?

Was bei Vielen hilft, hilft längst nicht bei allen.
Wenn Du stimmungsmäßig sehr labil, ängstlich, erschöpft, von Schlaf- und/oder Konzentrationsproblemen oder irgendwelchen anderen Symptomen gequält bist und ich sehe, Dir fällt es sehr schwer, Dich zu reflektieren, zu Deinen Emotionen Distanz einzunehmen. Du kannst Dich schwer entspannen. Dann macht es evtl. Sinn, Deinen Nährstoff- und Mineralienhaushalt mal spezieller als mit dem üblichen Blutbild analysieren zu lassen. Z.B. Deine stressbedingten hormonellen (UN-)Gleichgewichte, entscheiden mit, wie stabil, belastbar, ausgeglichen etc. Du bist und wie schnell oder ob überhaupt eine anhaltende Veränderung für Dich möglich ist.
Nur allein durch Regulierung dieser eventuellen Ungleichgewichte in Zusammenarbeit mit Experten kann ich bei Klienten manchmal schon fühlbare Fortschritte als Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit verzeichnen. Darauf werde ich in einem meiner nächsten Blogartikel genauer eingehen.
Die nächste wichtige Frage ist, was Deine eigene Einstellung ist:

Darfst/ willst/musst oder kannst  Du überhaupt etwas ändern?
Nur mal ein paar Fragen:
Hat es vielleicht Vorteile für Dich in Job, Familie, Umfeld, mal nicht leistungsfähig zu sein und eine Pause zu machen?
Gibt es vielleicht in Dir miteinander streitende Teile, die sich nicht einigen können, was nun für Dich das Beste ist? Die es gut mit Dir meinen? Z.B. Dich ausbremsen, um Dich zu schützen, ständig Deine Grenzen zu überschreiten ?
Weil Dein Umfeld Dich vielleicht zu Deinem Verhalten, Gedanken, Gefühlen „zwingt“ ? Bzw. diese gutmeinend verstärkt, ohne diese Verstärkung und Aufrechterhaltung zu ahnen?
Was passiert  in Dir und im Zusammenhang mit Deinem Umfeld, wenn Du etwas änderst? Es gibt nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile? Mal ganz ehrlich, überwiegen deutlich die Vorteile? Wenn nein, wirst Du permanent unterbewusst Dein eigenes Ziel sabotieren.
Handelt es sich überhaupt um DEINEN Veränderungswunsch oder macht das Umfeld Dir den Druck, etwas zu ändern…?
Könnte es vielleicht auch manchmal sein, dass wir vielleicht gar nicht von unserem eigenen Inneren, sondern von etwas außerhalb von uns blockiert werden? Ich sage ja….

Ich muss  zugeben, es gibt extreme Situationen…
…die gehen bei jedem Menschen an seine Grenzen. Und jeder hängt unweigerlich irgendwann deswegen in einem extremen seelischen Tief. Das darf auch sein. Aber wenn Du merkst, Du kommst nicht mehr da raus, Du drehst Dich permanent im Kreis trotz allen Bemühungen, dann hole Dir evtl. Hilfe.
Selbst wenn man Situationen vielleicht etwas vergleichen kann, merkt man, die Einen können damit leichter umgehen, als die Anderen. Es läuft bei jedem Anders. Das hat auch mit Resilienz, Mentaler Stärke etc. zu tun.  Diese kann man sich erarbeiten.(Klicke hier)
Manchmal gibt es Dinge, Situationen, die sind vielleicht nicht zu heilen. Aber man kann jederzeit die LEBENSQUALITÄT verbessern! Aus dem Hier und Jetzt das Beste machen! Schaut Euch den Nick Vujcuvic an. Oder Samuel Koch. Das sind beeindruckende Beispiele. Lass Dich aber nicht von diesen „einschüchtern“. Du musst nicht diesen enormen Willen und Optimismus aufbringen. Aber Du darfst Dir erlauben, für Dich gesehen, täglich kleine Wunder zu schaffen oder einfach wahrzunehmen. Und schon diese kleinen Dinge wertvoll zu schätzen und darüber glücklich zu sein. Ist das nicht etwas Wunderbares? Ich freue mich mit Dir, wenn Dir das möglich ist. (Klicke hier)

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Was mache ich?

  • Ich verändere meine innere Einstellung in verschiedener Hinsicht
  • und somit den Fokus auf mein Leben.
  • Ich löse Blockaden mit dauerhaft wirkenden Methoden.
  • Ich reflektiere meine Persönlichkeit und meine Tätigkeit mit Experten.
  • Ich achte auf meine körperliche und seelische Gesundheit.
  • Ich ernähre mich gesund (und gönne mir trotzdem Schlemmereien).
  • Ich meditiere und entspanne im Job und privat regelmäßig und
  • achte vermehrt auf ausreichend Bewegung, frische Luft.
  • Ich achte auf meinen musikalischen Ausgleich.
  • Ich wertschätze und pflege Beziehungen zu nahestehenden Menschen.
  • Ich vertraue in mich, meine Zukunft, das Gute  und vertraue auf Gott.
  • Ich erlaube mir, meinen Weg mit Umwegen zu finden und zu leben, egal, was Andere sagen.
  • Ich erlaube mir, bei allem Perfektionismus, auch unperfekt zu sein, Fehler zu machen, auch mal schwach zu sein.
  • Ich erlaube mir, das Jetzt zu geniessen und zu leben, statt Alles auf bessere passendere Zeiten zu verschieben …

Manche sagen, der Leidensdruck muss hoch genug sein, dann wird man etwas ändern.
Meine Erfahrung bestätigt das nicht generell (klicke hier). Manche haben einen immensen Leidensdruck, möchten auch von 5% Bewusstsein her was ändern, aber 95% Unterbewusstsein arbeiten dagegen. Woran kann das liegen?
So unangenehm es sein mag, so sehr Du auch leidest, es bietet Dir auch eine gewisse Sicherheit, ist etwas Vertrautes. Deine Komfortzone. Unbekanntes, Neues macht Angst. Es macht definitiv jedem mehr oder weniger bewusst Angst,  eine Entscheidung zu treffen. Die Du unweigerlich treffen musst, wenn Du tatsächlich etwas ändern willst. Die Konsequenzen haben wird. Eine Entscheidung für eine neue medizinische oder alternative Behandlungsmethode, um endlich gesund zu werden… Für finanzielle Freiheit, einen neuen Job, neues Haus, neue Partnerschaft, neues Auto….

Nun kommt das,
was ICH für das Entscheidende Wichtigste halte:
Viele Techniken, die sehr befreiend sein können, die ich auch teilweise selbst anwende, schulen Dein Bewusstsein und /oder machen Vieles aus dem Unterbewusstsein sichtbar. Der Coach gibt manchmal Lösungssätze oder Suggestionen vor, die er mit seinem Bewusstsein für die richtigen wichtigen hält. Auf welchen Boden fällt das beim Klienten? Wenn der Boden für die Saat nicht aufnahmebereit ist, kann das nicht wirken. Wie wäre es, wenn ich dem Klient bzw. seinem Unterbewusstsein ermöglichen kann, selbst und im fokussierten besonders aufnahmefähigen Trancezustand die individuell benötigten neuen „Sätze“ bzw. Verknüpfungen zu erschaffen und dadurch neue Synapsen im Gehirn gebildet werden? Könnte es sein, je mehr das Unterbewusstsein von sich aus (ohne Vorgabe von aussen) seinen Weg finden darf, umso  bereitwilliger wird es diesen im Sinne des Klienten unterstützen?
Nur Dein Unterbewusstsein weiss, wo der Stress in Deinem Körper steckt, die Blockaden und Glaubenssätze. Das kannst Du aus dem Bewusstsein nicht wissen. Vielleicht wirken da Regeln aus deinem Familiensystem, die Dir nicht erlauben, gesünder, erfolgreicher, glücklicher als die Anderen zu sein? Da gibt es Verflechtungen von Gefühlen, Gedanken und Körpersymptomen, die auch für mich in der Arbeit mit dem Klienten manchmal überraschend sind.
Wichtig ist, dass Du überhaupt stabil genug bist und Dein Unterbewusstsein bereit ist, diese tatsächlich sich auswirkenden Dinge zu finden. Das Andere ist, sie von ihm zu Deinem Wohl ändern zu lassen. Und Dein ganzes System (neurowissenschaftlich betrachtet) in Deinem Gehirn und Unterbewusstsein neu ordnen zu lassen.

Mein Angebot für Dich:
Du kannst einige meiner Techniken in meiner Auszeit in der Gruppe kennenlernen und für Dich im Stillen ausprobieren. Wenn Du Dich bisher nicht angemeldet hast, empfehle ich Dir:
Sichere Dir einen der letzten 4 Plätze. Jetzt. Wenn Du bis Dienstag, 31.1.17 um 24 Uhr mit jemandem 2 Plätze buchst, erhält Einer von Euch das Seminar zum halben Preis.

Deine Judith Becherle
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P.S. Meine Begeisterung für meine Methoden bedeutet nicht, dass ich ein Heilsversprechen abgebe. Ich behaupte nicht, dass ich oder meine Methoden jedem Menschen helfen können. Ich kann, darf und will damit auch nicht eine eventuell notwendige Arzt- oder sonstige Spezialtherapeutische Behandlung ersetzen.

Fotos:
privat und pixabay

Zum Weihnachtsfest

Wenn mitten im Winter eine Rose aufblüht,
der Schmetterling leuchtend bunt durch den Garten zieht,
die Nachtigall ein Lied der Hoffnung singt
und zwischen Menschen Glück und Freude erklingt,
dann fängt Weihnachten an.

Wenn mitten im Streit Versöhnung beginnt,
es selbst zwischen Feinden wieder richtig stimmt,
der Reiche mit dem Hungrigen teilt
und der Lahme zum Regenbogen eilt,
dann fängt Weihnachten an.

Wenn mitten im Leid die Not gewendet,
das Dunkel des Todes durch Licht beendet,
ein Kind wichtiger als alles ist
und Du ganz Du selber bist,
dann fängt Weihnachten an.
(H.-J. Frisch)

                   Add hing (2)

Weihnachtsstimmung für Dich und für Andere… Mach mit

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Zum Beginn der Adventszeit möchte ich heute ein bisschen Licht und Herzenswärme verbreiten. Zuerst für Dich. Und dann für Andere. Ich möchte es Dir ermöglichen, mich bei meiner Spendenaktion oder grundsätzlich  zu unterstützen, etwas Gutes zu tun. Wie wäre es, Weihnachten im Herzen und nach außen zu tragen? Was gäbe das für ein wunderschönes Strahlen auf der ganzen Welt. Nicht nur in dekorierten Strassen, Geschäften und Wohnungen, sondern in den Augen und Herzen der Menschen. Was wäre das für eine Atmosphäre? Frieden und Glück und Liebe wäre das. Ruhe könnte einkehren. Das, wonach sich doch eigentlich jeder sehnt. Das Gehetze innerlich und äußerlich würde sich reduzieren. Es würde der Augenblick zählen. Es würden andere Werte zählen als finanzielle Freiheit, Ansehen, Erfolg…

Mit sowas brauche ich Dir nicht kommen? In Deiner Situation?

Wie kannst Du innerlich Weihnachtsfreude fühlen, wenn Du oder jemand aus meiner Familie schwer erkrankt bist, im Krankenhaus oder Heim für längere Zeit bist, Dich im Kriegsgebiet befindest, Dein Leben vielleicht von jetzt auf gleich zu Ende sein könnte? Wenn Du in Trauer bist, weil Du vielleicht nicht Deine Gesundheit aber wichtige Menschen oder Tiere in Deinem Leben, Deine  Heimat, Dein Hab und Gut, Deinen Job…. verloren hast???  Wenn Du Dich einsam und vergessen fühlst? Es ist hart. Ein Einschnitt. Und gerade Deine Aufgabe, die Du zu lernen hast…. Die Du Dir sicherlich nicht ausgesucht hast. Gegen Du Dich vielleicht auflehnst, die Dich gerade verzweifeln lässt…. Ich begleite ganz viele solche Schicksale, nicht nur beruflich sondern im engsten Umfeld. Und fühle mit…

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Das tut Dir gut:

  • Geh nach aussen soweit es Dir möglich ist.
  • Teile Deine Gefühle mit.
  • Suche Dir Entlastung durch Ansprechpartner.
  • Wenn es niemand in Deinem privaten Umfeld gibt, dann gibt es ganz viel ehrenamtliche Möglichkeiten und Institutionen, die Dich unterstützen. Diese können es aber nur wissen, wenn Du Dich meldest.
  • Auch als Angehöriger, der vielleicht gerade sich selbst für seine Liebsten aufopfert….. Sorge für Dich, so gut es geht.

Ich wünsche Dir, dass Du sozusagen Deinen Engel fühlst bzw. findest, der Dir ein bisschen Weihnachtslicht und –freude in Dein Dunkel bringt. Hoffnung bei Dir erzeugen oder vergrößern kann. GIB (DICH) NICHT AUF!

Nutze jeden Augenblick im Hier und Jetzt so intensiv, bewusst und dankbar wie möglich.

Kannst Du etwas Licht in Deinem Dunkel anzünden? Manchmal hilft dabei Vertrauen und Glaube… An Dich selbst. An Gott. Der Dich liebt. An das Universum….

Wenn die aufgezählten Lebenssituationen auf Dich NICHT zutreffen…

kannst Du dann dankbar sein, für alles, was Du wahrnimmst und hast?

Kannst Du Dich freuen?

Wie wäre es, mal kurz die Welt anzuhalten und innezuhalten?

Mal kurz keinen Weihnachtsgeschenken, beruflichen Zielen, Kunden etc. hinterherzujagen? Eine Kerze anzuzünden? Dankbarkeit „zu pflegen“?

Zu überlegen, wem Du etwas Gutes tun könntest, dem es nicht so gut geht, wie Dir?

Zu überlegen, welche Werte Du der Welt geben kannst?

Von dem, was Du hast (und wenn es „nur“ innerlich ist), Anderen abzugeben?

Zünde ein Licht an…

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Was legst Du in Deine Kinder? Was lebst Du ihnen vor?

Ich mache das ganz bewusst, ich möchte ein Vorbild für meine Kinder sein. Manchmal mache ich vielleicht zuviel. Weil viele Werte, die ich gebe, manchmal als selbstverständlich angesehen werden. Und es manchmal schwierig ist, wenn ich meine Werte auch beruflich lebe, dass Klienten bewusst wird, dass ich damit eigentlich wie der Bäcker, der seine Brötchen bäckt und verkauft, auch mein Leben finanzieren muss und möchte.

Weil ich auch sehr gut aufpassen muss, wer sind Energiegeber oder Energieräuber? Es gibt auch subtile, gut getarnte Energie- und Zeiträuber, die es ja nur gut mit mir meinen…

Nun, ich befinde mich in einem ständigen Lernprozess, ich täusche mich auch in Menschen, aber letztendlich haben auch meine Kinder schon erkannt, dass etwas Gutes zurückkommt, wenn ich etwas Gutes in die Welt gebe. Dass irgendwann vermeintliche Ungerechtigkeit oder Undankbarkeit vom Universum ausgeglichen wird. Dass soviel Gutes ins eigene Herz zurückkehrt, das ich gebe. Und bei den eigenen Kindern ist es so schön, das wahrzunehmen, was man hineingelegt hat.

Wenn ich erzähle, dass ich von meinen Eltern gelernt habe, Weihnachten jemand, der einsam ist, einzuladen und das nun bei mir auch Tradition ist, schauen mich Manche komisch an. Wie kann man jemand „Fremdes“ Heiligabend zum Familienfest einladen?

Ich habe schon selbst sehr viele Wochen im Krankenhaus verbracht. Nach den Entbindungen meiner Kinder kamen Unmengen Besucher. Als es mir schlecht ging, sehr Wenige… Da fängt man an, über Vieles nachzudenken….

Tolle freudige Erlebnisse, Erfolge, Erfahrungen werden gefeiert. Und was ist mit den Anderen? Unangenehmen, betroffen machenden Dingen? Da schauen Viele gern weg. Manchmal einfach aus Unwissenheit, Unsicherheit, falschen Annahmen, aber auch Desinteresse, fehlendem Mitgefühl.

Ich bitte Dich:

Schau hin. Zuerst bei Dir. Sorge für Dich.

Und dann gib etwas weiter, von dem, was Du weitergeben kannst.

Sorge mit mir dafür, dass ein bisschen mehr Weihnachtsstimmung auf der Welt ist.

Mach mit:

Da ich selbst Mutter bin und Krebserkrankungen im Familienumfeld kenne, möchte ich Familien mit krebserkrankten Kindern anlässlich Weihnachten eine Freude ermöglichen. Von allen, die bis einschließlich 23.12.16 bei mir „Feel the Spirit – Deine Auszeit 2017“ (zum Frühbuchertarif) buchen, spende ich jeweils 10% an das Kinderhospiz Grönenbach.

Unabhängig davon spende ich natürlich auch an das Kinderhospiz.

http://www.kinderhospiz-nikolaus.de

Wenn Du direkt an das Hospiz spenden möchtest, überweist bitte Deinen Betrag mit dem Betreff/Verwendungszweck „Weihnacht mit Judith Becherle“

an Kinderhospiz St. Nikolaus

Sparkasse Memmingen-Lindau -Mindelheim
IBAN: DE32 7315 0000 0010 2297 06
BIC: BYLADEM1MLM

Für eine Spendenbescheinigung gib bitte neben Deinem Namen Deine vollständige Anschrift an.

Ganz herzlichen Dank!

Ich wünsche Dir ganz viel Licht und Liebe!

Deine Judith Becherle

P.S. Wegen Gipsschiene an meiner rechten Hand und ziemlich vielen Erkrankungsfällen um mich herum, schreibe ich derzeit seltener…

Bildquelle:

privat und Pixabay

Originalbild unter: http://jap.fotograf.de/photo/57ee839f-c08c-4990-b33e-3d6a0a530030

(M)eine persönliche Strategie für Resilienz

Das Thema Resilienz interessiert eine große Bandbreite an Menschen. Warum? Soziologe Hildenbrand sagt,

„Krisen im Leben sind nicht die Ausnahme, sondern eher der Normalfall“.

Schwere Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes, Tod des Partners oder Kindes etc…. es gibt eine enorme Bandbreite an einschneidenden Erlebnissen, die auch den Stärksten niederschmettern können… Die Frage ist nicht, Was uns umwirft, sondern, wie wir damit umgehen.

Schaffen wir es, das Beste daraus zu machen, die Herausforderung anzunehmen?

Wenn mich das Leben umhaut, dann...

Ich halte Vorträge zu Resilienz und mentaler Stärke, weil ich von mir persönlich und von meinen Klienten weiss, wie das Leben einen umschmettern kann. Ich bin nicht gerade „verhätschelt“ worden und habe früh gelernt,  die Zähne zusammenzubeissen. Stark zu sein.  Was gar nicht so einfach war. Mein Körper hat z.B. bei Trennungen von Partnern ziemlich schlapp gemacht. Die verdrängten psychischen Konflikte zeigten sich radikal. Ich bekam massive Infekte, die sogar Intensivstation erforderlich machten, oder einen Ausschlag, wegen dem ich angeblich mein Leben lang so massive Immunsuppressiva bekommen sollte, dass ich aufgrund erforderlicher Dialyse  berufsunfähig geworden wäre oder so massive Bandscheibenbeschwerden und eingeklemmten Nerv, dass ich schon im Rollstuhl zu Spritzen geschoben werden musste. Ich konnte mich nicht mehr bücken und nur noch minimal wie im Schraubstock bewegen…. Wer es damals mitbekam und mich heute sieht, wundert sich. Kann es sich nicht vorstellen. Und wundert sich, warum ich inzwischen auch alleinerziehend mein Leben geniessen kann (bis der „Passende“ Partner erscheint :-)…).

Und das sind sowieso nur die eher „harmlosen“ Dinge, die mir passiert sind…. Warum schreibe ich das?

Ich habe letzte Woche meinen ersten Vortrag zu Resilienz (psychische Widerstandskraft zur Bewältigung von Lebenskrisen) gehalten. (Der nächste interaktive Vortrag ist übrigens am 17.11.16 in Riedlingen…). Ich bekam den Hinweis, dass es schön gewesen wäre, wenn ich mehr von meinem eigenen Lebenshintergrund erzählt hätte. Warum ich so stark geworden bin. Ich gebe es zu, ich habe daran gedacht, aber ich rede darüber eher nur in kleinen Gruppen oder schreibe auszugsweise darüber. Wenn ich die schockierten Augen sehe, weil ich ein paar Details erzähle, dann bereue ich es meist, es überhaupt erwähnt zu haben. Ausserdem halte ich mich aus Rücksicht auf beteiligte Personen zurück. Und stochere nicht gern in den negativen Dingen herum. Diese sind aufgearbeitet und abgeschlossen.

Es fühlt sich viel besser an, die positiven Dinge in den Fokus zu rücken und dankbar zu sein. Zum Beispiel dafür, dass ich (wieder) gesund sein darf. Dass ich verzeihen kann. Auch mir selber, für Fehler, die ich erst heute als solche erkenne. Dass ich 2 Kinder haben darf. Dass wir ein schönes Zuhause bewohnen dürfen, keinen Hunger haben müssen etc.. Ich könnte mehrere Seiten (auch für die Vergangenheit) an Anlässen für Dankbarkeit füllen…. Dass ich heute dank meinem persönlichen und beruflichen Hintergrund Menschen aus Lebenskrisen helfen kann, die teilweise anfangs in erschreckend instabilem Zustand sind. Und so wunderbare Fortschritte machen, dass ich dankbar und glücklich mit ihnen bin. Dankbar bin ich auch, dass ich mir Resilienz erworben habe…

Wie sagt der unbekannte Verfasser so schön? „Wenn Dich das Leben umhaut, dann kippe um und schaue in die Sterne“

Wenn Dich das Leben umhaut, dann kippe um und schaue in die Sterne.

Ich gebe es zu, bei der Fehl-Diagnose meiner Immunerkrankung habe ich mich innerlich aufgebäumt. Berufsunfähig zur Dialyse müssen? Wie sollte das alleinerziehend mit 2 Kindern gehen? Das sollte meine Zukunft sein? Unmöglich ! Das konnte und durfte nicht sein! Ich kam ins Handeln und vertraute der Spezialambulanz, zu der ich seit Monaten extra immer wieder eine Tagesreise unternahm und von der ich nur großflächig Cortison bekam, nicht mehr. Fand stattdessen eine Alternativklinik, die mir top half… Bin ich heute froh, dass ich nicht einsah, meinen Körper mit solch massiven Medikamenten zu zerstören… !

Das kannst auch DU…

Seit ich das Positive bewusst suche, finde ich  viel mehr Anlässe für Dankbarkeit und Freude. Gestern kam zu uns Besuch aus Japan und Frankreich. Musiker, die an einem Opernprojekt mit Flüchtlingen teilnehmen. Wunderbare sympathische Menschen mit sehr interessantem Hintergrund wurden uns zugeteilt. Dankbar für jede Kleinigkeit unserer Gastfreundschaft.

Oder heute: Ich war  mit meinen Kindern bei bombastischem Sonnenschein im Herbstwald. Wir wollten unser Zuhause herbstlich dekorieren. Meine Kinder und ich waren begeistert, welche herrliche Blicke sich uns im Herbst und Sonnenschein boten und wieviel essbare Pilze wir ungeplant fanden, eine schöne Bank in der Sonne und unendlich viele Fotomotive… Sagst Du jetzt, was sind das für Kleinigkeiten?

Ich frage Dich: Wie soll ich mich über große Dinge freuen, wenn ich mich nicht mal über kleine Dinge freuen kann???

Welchen ideellen Wert gebe ich den Dingen, die mir im Leben begegnen?

Wie hoch setze ich meine Ansprüche? Bevor ich etwas für Wert halte, mich darüber zu freuen? Dankbar zu sein?

Ich denke, Lebenszufriedenheit oder Glück hat auch mit der eigenen Lebenseinstellung zu tun.

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Wie auch ein Spruch sagt: Glück findest Du nicht im Aussen, sondern im Innen.

Warum bin ich früher so zusammengebrochen? Weil ich mein Glück von der Liebe eines Partners abhängig gemacht habe. Das passiert mir nicht mehr. Natürlich auch wegen meiner erworbenen Resilienz. Und viel mehr Vertrauen in die Zukunft. In Gott. Vertrauen darauf, dass ich Wegbegleitern begegne, die mich weiterbringen (wofür ich auch schon sehr dankbar bin) und das Gute und Schöne, dass in der Zukunft auf mich wartet. Es wartet auf mich und auf Dich. Es liegt an mir und an Dir, es  kommen zu lassen. Ich bin nicht mit Beziehungen, reichen Eltern, großzügigen Unterstützern und Gönnern, chancenreichen Angeboten etc. gesegnet… Und trotzdem vertraue ich in meine Fähigkeiten und glaube an meine Ziele und Visionen….

Nicht nur im Tief, sondern auch im Hoch erwirbt man Resilienz!

Das bezieht sich auf Dinge, die man erreicht hat und auf die man mega stolz ist. Egal, ob die bestandene Führerschein- oder Heilpraktikerprüfung, einen vorderen Platz beim Marathon, 30kg Gewichtsabnahme, eine totale Aufgabe des alten Lebens und kompletter Neustart, die Geburt eines Kindes, die Genesung von einer schweren Krankheit, das Weiterleben nach dem Verlust eines geliebten Menschen…
Auf welche Dinge bist Du stolz, die Du erreicht hast??? Wie hat sich das angefühlt? In Körper, Geist und Seele? Mache eine Auflistung. Nichts ist zu klein. Mindestens eine DinA4 Seite kannst Du füllen. Du wirst staunen, wenn Du Deinen Fokus auf Deine Fähigkeiten richtest, wieviel da zusammen kommt. Wenn es Dir schwerfällt, dann frage Dir wohlgesonnene Menschen in Deinem Umfeld.

Wenn Du auch von Aussenstehenden Deine eigenen Stärken nicht annehmen kannst, dann solltest Du überlegen, professionelle Hilfe zu suchen.

Ich möchte mich mit der Aufgabe von Dir für heute verabschieden, dass Du heute vor dem schlafen mindestens 3 Dinge aufschreibst, für die Du heute dankbar bist. Und beobachte, wie Du dann einschläfst und wieder aufwachst…

Deine Judith Becherle

Fotoquellen: JAP Fotografie, Pixabay

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Naturheilkundliche Sichtweise bei Erschöpfung, Burnout, Depression

Wie fühlst Du Dich gerade? So voller Energie, super drauf, im Vollbesitz Deiner Kräfte? Oder eher nur noch funktionierend, mit Kaffee, Multivitaminpräparaten und anderen Varianten Dich aufputschend und wachhaltend und nicht besonders gut drauf, schnell gereizt? Den ganzen Kram von Sport treiben, Ernährung, Entspannung, gedanklicher Umstrukturierung kannst Du nicht mehr hören? Immer mehr Klienten begegnen mir mit starker Erschöpfung und oft daraus resultierender Depressionssymptomatik bis zu Burnout. Möchten/müssen aber ihren Alltag und/oder Berufstätigkeit auf jeden Fall bewältigen und funktionieren nur noch. Sie existieren und funktionieren sozusagen, haben aber jegliches Wohlbefinden und „sich selbst“ verloren, außer, dass sie diverse körperliche Symptome und Leistungseinschränkungen sowie Stimmungsveränderungen wahrnehmen. Die Folge ist, dass der Hausarzt, damit die Betroffenen mal wieder besser schlafen können und/oder mehr Antrieb bekommen, um ihren Alltag zu bewältigen, schnell zum Rezeptblock mit Schlafmitteln und/oder Psychopharmaka greift. Einerseits wollen die Betroffenen das auch, andererseits sind Viele hin- und hergerissen, weil sie auf keinen Fall Psychopharmaka nehmen wollen. Viele befürchten, davon abhängig zu werden. (Was übrigens nicht stimmt. Aber man darf nicht radikal absetzen. Das stimmt.)

Ausserdem gibt es ja noch andere Möglichkeiten, um sehr stressende Phasen zu durchstehen, die da wären Aufputschmittel in welcher Form auch immer und alle möglichen Suchtmittel, z.B. Alkohol…

Was ist los mit Deinem körperlichen Gleichgewicht?

Fakt ist: Das biochemische Gleichgewicht in den Zellen Deines Körpers ist verändert. Die Energiegewinnung der Zellen ist gestört. Körperliche Belastung und Stress erhöhen den Abbau von Aminosäuren. Diese sind für Energie, Leistungsfähigkeit, guten Schlaf und positive Stimmung verantwortlich. Der Körper braucht wesentlich mehr Stoffe, als bisher, um die Zellleistung aufrechtzuerhalten. Vitamine und Mineralstoffe werden erhöht benötigt.

Entsprechend wirkt sich das auf Dein Befinden aus. Auf Deine Stimmung, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und körperliche Belastbarkeit. Sie sinken…. Die Anfälligkeit für Erkrankungen und permanentes Müdigkeitsgefühl steigt.

„Schuld“ kann permanenter Stress, Belastung und Überforderung sein. Aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Antibiotika oder andere Therapien, die das Gleichgewicht in Deinem Darm verändert haben. Wichtige Vitalstoffe und Nährstoffe können somit nur noch unzureichend aufgenommen werden. Im gesunden Darm werden 95% des gesamten Serotonins ( das für Deine Stimmungslage ziemlich entscheidend ist) gebildet. Essenzielle Aminosäuren als Basis für den Aufbau Deiner „Glücks-Botenstoffe“ wie Serotonin müssen zum Teil über die Nahrung aufgenommen werden. Andere kann der Körper selbst produzieren. Deshalb erkranken auch Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten häufiger an Depression, Burnout und Erschöpfung.

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L-Tryptophan ist als Aminosäure Basis für Dein Glückshormon Serotonin.

Du findest es in

  • Kakao,
  • Bananen,
  • Ananas,
  • Mango,
  • frischen Feigen,
  • Walnüsssen,
  • Sojabohnen,
  • Erbsen,
  • Tomaten,
  • Fisch,
  • Hafer.

Folgende Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind häufig bei Stress stark reduziert:

  • Vitamin C
  • B-Vitamine
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Folsäure
  • Selen
  • Magnesium
  • Zink.

Was solltest Du bei Nahrungsergänzungsmitteln und bei der möglichen Ursache für Deine Symptome beachten?

Kurzfristig kann man die oben aufgeführten Stoffe  über spezielle Präparate zuführen. In dieser Hinsicht habe ich mich diese Tage auf den neuesten Stand der Stressmedizin auf einer Schulung für Ärzte und Therapeuten gebracht und bin in Kooperation mit diversen Instituten und Anbietern. Zugute kommt mir hierbei auch meine ursprüngliche Berufsausbildung in der Apotheke und meine Ausbildung als Burnoutberater. ( Foto: Stressmedizinschulung)

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Ich lege bei meinen Klienten Wert auf eine genaue Diagnostik, wie aktuell die Konzentration bestimmter Hormone, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Schilddrüsenhormone sind. Darauf aufbauend sind dann Empfehlungen und Therapie möglich und notwendig.

Vielen privaten Anwendern ist  nicht bewusst, dass manche Zutaten in bestimmten Verhältnissen vorhanden sein müssen, sich gegenseitig ausschließen, nur in bestimmter Verarbeitungsform wirken können etc.. Geschweige die Wirkstoff-Konzentration auch eine Rolle spielt. Und man erst einmal vorab herausgefunden haben muss, wer oder was dem Körper fehlt.

Und ob die ganzen Symptome vielleicht gar nicht zuerst durch Stress und die Psyche, sondern ein grundsätzliches Defizit im Körperhaushalt bzw. eine körperliche Krankheit oder vielleicht auch spezielle Medikamente bedingt sind. Es kommen noch viel mehr mögliche Ursachen in Frage.

Die entsprechenden Testverfahren sind leider nicht über Blutbilder als Kassenleistung, sondern nur über spezielle Laboranalysen für Privatzahler möglich.

Ganzheitliche Herangehensweise

Durch diese Testverfahren, gezielte Beratung und verantwortungsbewusste psychische Diagnostik kann dann alternativ dem Körper zugeführt werden, was er unterstützend zur Stabilisierung braucht und somit auch in vielen Fällen Alternativen zu schulmedizinischen Behandlungsoptionen gefunden werden. Diese bestehen für mich in GANZHEITLICHER Arbeit mit Dir als Klienten. Das heisst, je nachdem, wie offen Du bist, schauen wir unter Einbezug entsprechender Experten nicht nur nach Deinem aktuellen körperlichen Befinden, sondern auch zur Ernährung kannst Du Hinweise erhalten und zu sportlich zu berücksichtigenden Aspekten.

Mein HAUPTBEREICH ist die Arbeit mit Dir an Deinen seelischen und gedanklichen Aspekten, die eine Rolle spielen für den Punkt in Deinem Leben, wo Du stehst. Deinen Anspannungslevel zu senken.  Nicht nur durch entsprechende Tiefen-Entspannung, sondern auch durch entsprechende Anwendungen wie die energetisch-tibetische Massage, Heilmagnetismus etc..  Deine Gedanken und Gefühlsleben spielen eine erhebliche Rolle, wie Du mit den Ereignissen in Deinem Leben umgehst, wie sie Dich mehr oder weniger stressen und sich entsprechend auf Dein Befinden auswirken.

Zur Beeinflussung von Darm und Psyche empfehle ich Dir das Buch und das Buch „Gesunder Darm, gesundes Leben“.

Ich habe schon mehrere Artikel zum Zusammenhang zwischen unseren Gedanken und Befinden veröffentlicht. Diese findest Du, wenn Du auf meinen Blog und die Kategorie „Persönlichkeitsentwicklung“ gehst. Klicke hier. Einfach runterscrollen.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit bestmöglicher Gesundheit, Ernährung, Bewegung, einer Tasse heißem Tee  auf Deiner Couch, einem Saunagang, Yoga, Meditation oder was Dir sonst gut tut. Denn Ruhephasen für den Körper bedeuten, dass er weniger Vitalstoffe verbrauchen muss und sich regenerieren kann.

Bei meinem randvollen Terminkalender geht nicht viel, aber ein paar Entspannungsrituale müssen auch für mich drin sein. Dafür kippt dann halt dringend erforderliche Websiteaktualisierung, Facebook und Co hintenüber. Oder es dauert länger bis zum nächsten Blogartikel. 😉

Deine Judith Becherle