Kategorie-Archiv: Persönlichkeitsentwicklung

Artikel zum Tag der offenen Tür am 15.10.17

Liebe Leserinnen und Leser,

das ist mir doch glatt einen Blogartikel ausserhalb der Reihe wert. Ich freue mich riesig über diesen super geschriebenen Zeitungsartikel (Klicke hier) anlässlich meinem Tag der Offenen Tür am kommenden Sonntag.

Nochmal zur Erinnerung mein Programm:

16.30 Uhr Vortrag „Ruckzuck Nichtraucher durch Hypnose“

17.15 Uhr Vortrag „Hypnose, Systembrettaufstellungen, Energy EFT…wie geht das?“

18.30 Uhr Vortrag „Feel good – Impulse für mehr Glück und Lebenszufriedenheit“

19.30 Uhr Entspannungseinheit nur für Erwachsene „Wellness für die Seele – Tiefenentspannung“

Für die Entspannungseinheit benötige ich bitte Voranmeldungen aufgrund begrenzter Platzkapazitäten.

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 Ich bin gespannt, wen ich kennenlernen darf und wünsche Dir eine schöne Herbstzeit.

Namaste

Deine Judith Becherle

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Lösungsfragen versus Blockaden auf dem Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit

Wie sah heute früh Deine Welt für Dich aus? Wie dunkel oder hell war es in Deinem Innen? Was hast Du sofort nach dem Erwachen gedacht, gespürt, getan? „Oh je, es regnet. Das wird ein mieser Tag.“ Oder: Ach, es regnet? Egal. Ich lasse mir davon nicht die Laune verderben.“ oder „Oh super, die Sonne scheint. Ich freue mich auf den Tag.“ Du kannst die Laune vom Wetter abhängig machen. Negative Gedanken werden Dir jedenfalls kein angenehmes Gefühl vermitteln und es könnte sein, dass Du Dich die nächsten Stunden darin immer wieder bestätigt fühlst… Wie wäre es denn, grundsätzlich den Tag mit positiven Gedanken zu beginnen? Und Dich an positiven Kleinigkeiten zu freuen? Die Du dadurch verstärkt wahrnimmst?
Wie wäre die Denkweise von Karl Valentin?
Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue,regnet es auch.

Achte auf Deinen Fokus. Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Fiktion. Und es ist neuroplastisch. Das heisst, Du kannst Einfluss nehmen auf Dein Lebensgefühl.
Wie Du das machen und Dir hilfreiche Fragen stellen kannst, will ich Dir heute erläutern. Aber auch mögliche Gründe, warum es vielleicht bisher bei Dir nicht (dauerhaft?) funktioniert (hat).
Und ich möchte Dich ganz herzlich zu meinem Tag der offenen Tür am 7.10.17 einladen, siehe Artikelende.

Du und ich, wir haben Tage, da fällt uns alles leichter und Tage, da sind wir schneller gestresst. Das ist doch menschlich. Zu jedem Leben gehören Höhen und Tiefen. Du kannst es lernen, mit Deinen Tiefen anders umzugehen. Dass sie Dich weniger stressen und Du gesünder und stabiler bleibst.
Nimm Dir 9 Minuten zum lernen und lachen mit Frau Birkenbihl: Klicke hier

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Du trägst in Dir die Ressourcen für Dein Glück und Deine Lebenszufriedenheit
Unabhängig von den möglichen Blockaden trägt jeder tatsächlich in sich die Ressourcen für sein Glück, seine Lebenszufriedenheit. Manchmal werden sie etwas im Laufe des Lebens „zugeschüttet“, können aber wieder aktiviert und im Bewusstsein zugänglich gemacht werden.
Glück und Lebenszufriedenheit wird von jedem Menschen ganz anders interpretiert. Deshalb sind vielleicht Menschen, die nicht viel mehr besitzen, als sie am Leib tragen oder vielleicht chronisch krank, benachteiligt oder sehr engagiert für Andere und auf Vieles verzichtend etc. sind, manchmal deutlich glücklicher, als Menschen, die ihre mit allen Mitteln angestrebte finanzielle Freiheit verwirklicht haben? Finanziell frei heisst ja nicht automatisch, innerlich frei zu sein… Daher kommt wohl auch der Spruch „Geld allein macht nicht glücklich“.

Was ist Glück und Lebenszufriedenheit für DICH? Was willst Du wirklich wirklich?
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Stellst Du Dir destruktive, konstruktive  oder gar keine Fragen?
Sind Deine Fragen und Blickwinkel auf Deine Situation vielleicht destruktiv gegen Dich selbst gerichtet?
Traust Du Dich vielleicht auch gar nicht, (Dir) manche wichtige ehrliche Fragen zu stellen?
ALLE Fragen sind unglaublich wichtig, auch die, die Du Dir nicht stellen oder beantworten möchtest …

Warum-Fragen in Deinem Bewusstsein sind ein heikler Punkt
Sie führen manchmal nicht dazu, dass Du Dich besser fühlst…
Warum habe ich solche Angstzustände, warum habe ich so schlechtes Selbstwertgefühl, warum sind alle Anderen besser, erfolgreicher, hübscher, gesünder, reicher, beliebter als ich….?
Warum haben die Andern immer (wirklich immer?) Glück und ich nie?
Kennst Du solche Fragen? Was machen sie mit Dir? Wie fühlst Du Dich dabei? Worauf richtest Du hierbei Deine Aufmerksamkeit?? Was bestätigst Du Dir (Negatives) mit diesen Fragen? Bringen sie Dich weiter???

Was könnte Dich stattdessen weiterbringen?
Lenke Deinen Blickwinkel auf positive Dinge und damit verbundene Gefühle.
In der Vergangenheit, aber auch achtsam im Hier und Jetzt.
Frage Dich:

  • Welche Erinnerungen sind für mich kostbar, lösen Freude etc. aus?
  • Worüber bin ich gerade wirklich glücklich?
  • Wofür bin ich total dankbar?
  • Was würde mich glücklich machen?
  • Was müsste ich dafür verändern?
  • Was kann ich aus dieser unangenehmen Situation gerade lernen?

Wie fühlst Du Dich bei diesen Fragen? Worauf richtest Du diesmal Deine Aufmerksamkeit? Genau. Es kommen vielleicht Gefühle von Dankbarkeit für bisher Dir gar nicht so bewusst gewesene Kleinigkeiten. Dein Fokus blockiert sich nicht im Versagen, Schlechtfühlen etc. sondern befreit sich und erweitert sich auf Lösungsoptionen…

  • “Wie kann ich meine Situation verändern für ein besseres Gefühl?“
  • „Welche Ressourcen habe ich, kann ich mir nutzbar machen?“

Auch wenn Dir gerade nichts Konstruktives einfällt, bleibe dran. Im Gefühl von Vertrauen, Gewissheit und Optimismus.

ehrlich hinzuschauen

Mögliche Blockaden
Viele Menschen, die sich in einem Tief befinden, spüren, mit mir stimmt was nicht. Aber ich darf  mich nicht schlecht fühlen. Eigentlich habe ich doch alles? Das begegnet mir gar nicht selten. Diese Selbstverurteilung für schlecht bewertete Gedanken und Empfindungen, diese Selbstabwertung, weil Du vielleicht nicht (mehr?) den Erwartungen Deines Umfelds gerecht wirst oder gerecht werden willst. Weil Du das erste Mal in Deinem Leben danach strebst, auf Deine Bedürfnisse und Wünsche zu hören und dazu zu stehen und Dich dadurch besser zu fühlen.

Vielleicht wurdest Du dazu erzogen. Du hattest zu funktionieren, zu folgen und stark zu sein. Durftest keine Wünsche äußern, alles wurde für Dich entschieden? Vielleicht musstest Du sogar für Deine eigenen Eltern die Elternrolle übernehmen? Hast Du diesen Rollentausch rückgängig gemacht und darf Dein inneres Kind wenigstens jetzt ein unbeschwertes Kind sein, das bedingungslos geliebt, beschützt wird und fröhlich sein darf? Das keine Last für seine Familie (mehr) tragen muss? Wenn das immer noch nicht der Fall ist und Du vielleicht auch schon selber Kinder hast, wäre es für Dich sehr wichtig, das wahrzunehmen und Dich davon zu befreien.

Deine Gedanken

Selbstabwertende unzufriedene Gefühle sind aber vielleicht auch basierend auf einer bisher nicht diagnostizierten Depression. Dann ist es nicht so einfach, da mal eben umzudenken, wie es das Umfeld häufig erwartet. Und man bekommt vielleicht zu hören, „reiss Dich doch mal mehr zusammen“.  Das lässt Betroffene noch mehr verzweifeln, statt ihnen zu helfen. Also man sollte bei diesem Thema unbedingt beachten, dass es für krankhafte Denkweise in der besagten Art nicht so einfach ist, umzudenken. Vielleicht sind dann auch körperlich Blockaden vorhanden, nicht nur seelisch und müssen erst einmal aufgelöst werden. Wenn Du merkst, dass es Dich betreffen könnte, dann hilft es nichts, suche Dir fachliche Hilfe.

Wenn Du trotz aller Anstrengungen Dein Lebensgefühl nicht bessern kannst…
… dann kann das auch körperliche Ursachen haben, das darf man nicht unterschätzen. Manche können sich überhaupt nicht vorstellen, dass sich  ein Ungleichgewicht in unserem Hormon- und Vitalstoffhaushalt oder in unserer Darmflora auf unser seelisches Gleichgewicht niederschlagen kann, weil dann z. B. zu wenig Stimmungshormone gebildet werden. Darauf kann man sehr gut alternativ Einfluss nehmen und die Basis stärken. Dazu benötigt man nicht unbedingt Psychopharmaka.

Stimmungstiefs bis hin  zur Depression können aber auch als „Begleiterscheinung“ bestimmter Medikamente oder Erkrankungen auftreten. Z.B. Diabetes ist häufig kombiniert mit der Ausprägung einer Depression.

Es kann auch an einem „Sekundären Gewinn“ durch Dein Leiden liegen. Der kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen. Der Vorteil, dass es Dir schlecht geht, ist deutlich höher, als dass es Dir gutginge. Demzufolge darf es Dir nicht gutgehen, oder nur ausnahmsweise, nicht generell. Das hört sich jetzt irgendwie komisch an, kann man aber auch nicht allgemein erklären. Das hat ganz viel mit Deinen Beziehungen zu Deinem Umfeld zu tun, die sich durch eine Änderung natürlich auch ändern würden…

Oft gilt es, unbewusste Blockaden, häufig Ängste,  aufzulösen. Dafür brauchst Du Unterstützung. Und Dein eigenes Einverständnis. Wenn Du es Dir selbst nicht geben kannst, dann wird es nichts. Ohne Deine tiefste unterbewusste Bereitschaft zur Veränderung kann man unterbewusste Dinge nicht ändern. Da hilft auch keine Hypnose und Suggestion von aussen, wie immer fälschlicherweise angenommen.

Angst vor einer unbekannten ZukunftÜberlege Dir, was das Festhalten und Aushalten und nichts Verändern langfristig für Konsequenzen für Dein Leben hätte?
Ich stelle manchen Klienten, die stark blockiert sind, häufig die Frage,

  • Was würdest Du 10 Jahre später über Dein Leben denken, wenn Du nichts verändern würdest?

Dann kommt plötzlich was in Bewegung gedanklich. Was aber nicht unbedingt zu einer greifbaren Lösung führen muss.
Deshalb mache ich mit solchen Klienten gern eine Aufstellung. Mit Stühlen. Oder auf dem Systembrett. Es ist unglaublich, wie hierdurch die Blickwinkel verändert werden können und was das innerlich in Bewegung bringen kann. Wer das belächelt, hat es nie persönlich ausprobiert. Ich bin immer wieder fasziniert, wie verschieden die erste (Bestandsaufnahme aktuell) und die letzte (Zukunftsziel) Aufstellung aussehen. Und die Klienten sind fasziniert, wie sich ihre Gefühle damit schlagartig ändern lassen. Für mich ist die Aufstellung ein ganz wichtiges Tool zur Veränderung, neben den Hypnosetechniken.

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Wenn Du mich und meine Praxis einmal persönlich kennenlernen möchtest, bist Du herzlich eingeladen zum
Tag der offenen Tür am 15.10.2017
Unter der Rubrik „Aktuelles“ auf meiner Website findest Du bei mir grundsätzlich aktuell meine Termine und Veranstaltungen.
Ich möchte Dich heute außerdem darauf hinweisen, dass ich nach einem neuen hocheffizienten Konzept für Deine Gesundheit nun auch verstärkt Nichtraucherhypnose anbiete.
Abschließend danke ich Dir für Deine Lesetreue und Geduld bis zu diesem Blogartikel.
Ich werde  zukünftig aufgrund meiner zeitlichen Auslastung grundsätzlich nur noch alle 2-3 Monate einen Blogartikel veröffentlichen.
Ich wünsche Dir von Herzen eine gute Zeit.
Besuche mich gern immer wieder auf meiner Facebook-Fanpage, dort poste ich regelmäßig meine Gedanken oder auf meiner Website.
Namaste

Deine Judith Becherle

Du bist, was Du denkst, das Du bist und die Welt ist so, wie Du denkst, dass sie ist
(aus dem Huna)

Fotos: privat und pixabay

Angst loslassen und Vertrauen

Angst ist etwas ganz Normales und Natürliches, sogar Wichtiges. Gehört de facto zu unserem Leben dazu. Fühlt sich aber nicht so gut an. Stört uns. Wollen wir nicht spüren. Wir und auch unsere Umwelt haben den Anspruch, allzeit stark, mutig , selbstbewusst, perfekt unser Leben zu meistern. Aber so einfach ist das manchmal nicht. Das Leben hat seine eigenen -, manchmal auch ungerechten Gesetze, ist unberechenbar. Von jetzt auf gleich kann alles in Frage gestellt sein. Kann nichts mehr sein, wie es war. Müssen wir reagieren und vielleicht völlig neu umdenken, handeln, hat sich alles verändert. Werden wir ins kalte Wasser geworfen und müssen schwimmen, vielleicht auch gegen den Strom, tauchen unter und wieder auf…wave-1939166_1920
Wer sucht sich das freiwillig aus? Die Wenigsten.
Und doch gehören Krisen zum Leben, egal, ob existenziell oder nicht. Sie können einige oder alle Lebensbereiche betreffen.  Sie können jeden niederschmettern, egal wie stark oder schwach er ist. Es gibt nicht die „ ganz schlimmen“ oder „weniger schlimmen“ Ereignisse. Entscheidend ist eigentlich nicht, Was uns passiert, sondern WIE wir damit umgehen. Wie wir reagieren und wie wir die Dinge bewältigen.
Was kann uns neben den ganzen bekannten Faktoren für Resilienz helfen?
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Ein kleines Kind fällt um, steht auf und läuft weiter. Es zweifelt (noch) nicht an sich. Wir Erwachsenen tendieren je nach Lebenserfahrungen schon eher dazu, an uns und unseren Fähigkeiten zu zweifeln. Warum eigentlich? Weil wir gelernt haben, es wird nicht alles gut? Ja tatsächlich. Es wird nicht immer alles gut, wobei das natürlich auch von unserer Bewertung abhängt. Was ist gut? Was sich aktuell als schlecht für uns darstellt, kann im Nachhinein gut für etwas sein.
Wenn es um Leben und Tod geht, haben wir meist Angst vor dem Tod. Das ist ganz normal.
Wem können wir vertrauen? Dem Leben? Dem Schicksal? Dem Universum? Unserem Schutzengel?  Unserem uns wohlgesonnenen privaten Umfeld? Den Ärzten? Therapeuten? Heilern?….
young-woman-2239269_1920Wie wäre es denn, uns selbst zu vertrauen? Selbstvertrauen könnte unsere Angst regulieren. Besinnend auf unseren Erfahrungsschatz, wie wir bisher schwierige Situationen gemeistert haben. Unser Selbstvertrauen kann die Selbstheilungskräfte in uns verstärken oder abschwächen. Wir besitzen alle auf allen Ebenen Selbstheilungskräfte. Wenn unsere Körperlichen, mentalen, emotionalen Selbstheilungskräfte versagen, macht es uns Angst.  Vielleicht haben wir sie bisher kaum gebraucht und noch nicht voll ausgeprägt oder sie sind schlichtweg mit der Situation überfordert.
Vielleicht DENKEN wir, wir sind überfordert? Die Annahme, dass wir eine Situation nicht meistern können, macht uns Angst. Angstmachende Gedanken stressen uns. Sie sorgen dafür, dass wir Stresshormone ausschütten. Sie rauben uns Kraft. Sie engen uns ein.
Und nun? Können wir uns entscheiden… die Situation ändern, und wenn es „nur gedanklich“ ist. Oder akzeptieren, wie es ist. In Gelassenheit. In Frieden hinnehmen, was vielleicht nicht zu ändern ist. Was aber nicht bedeutet, jetzt in die Vermeidung abzurutschen.
Welchen Gefühlen in Dir gibst Du welchen Raum-Wenn wir in unseren Grundfesten erschüttert sind, sollten wir allen damit verbundenen Gefühlen ihren Raum geben, den sie brauchen. Nicht versuchen, sie zu meiden. Damit wir wieder in unsere Mitte zurückkehren können. Sie dürfen dasein. Aber auch wieder heilen.  Und gleichrangig mit den anderen Gefühlen ihren Raum einnehmen. Nicht überhand nehmen.
Wenn wir vertrauen und hoffen und beten werden wir uns deutlich besser fühlen, als wenn wir perspektivlos aufgeben, nichts für die Zukunft, aber auch nichts für das Hier und Jetzt erwarten.
Was kann uns dabei helfen, uns zu stärken? Unser (Selbst-)Vertrauen stärken? Auch wenn es keine Sicherheit und keine Garantie im Leben gibt? Für niemand?
Indem wir unser Nervenkostüm stabilisieren. Durch Entspannungsverfahren. Am einfachsten erlernbar und schnell spürbar ist die progressive Muskelentspannung. Sehr effektiv und in Studien nachgewiesen ist Meditation. Aber auch Yoga. Durch äußere Gleichgewichtsübungen das innere Gleichgewicht zu stärken.
Atemübungen. Ultraleicht zu erlernen und durchzuführen.
Rechts-links-Koordinationsübungen ebenfalls sehr effektiv.
Man kann auch mit Ablenkungsmanövern arbeiten. Viele gute Anregungen finden sich bei Claudia Croos-Müller in ihrem Büchlein „Nur Mut“.
Eine Biografie unserer bewältigten Situationen erstellen.
Uns gedankliche Fragen zur Umstrukturierung stellen.
Uns eine Hierarchie von angstauslösenden Faktoren erstellen und uns selbst in kleinen Schritten beweisen, was wir schaffen können.
Wir können mit all diesen Vorschlägen Selbstverantwortung übernehmen.
Manchmal kann auch unser Umfeld uns unterstützen.
Und etwas, was wir nicht greifen können. Vielleicht indem wir an Gott glauben und beten. Nicht umsonst heisst es, der Glaube kann Berge versetzen. Warum? Wegen dem vorhandenen Gottvertrauen bei gleichzeitiger Akzeptanz der Situation und dem Vertrauen, es wird alles zum Besten für uns gelenkt. Egal, was geschieht.
Wenn alles gegen Dich zu laufen scheint, dann erinnere Dich, dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.

Namaste und allen einen schönen Sommer.
Ich freue mich auf  eine kleine, dringend benötigte, Sommerpause.

Judith Becherle

Fotos: pixabay

Egal, was die Experten sagen: „Ich werde gesund!“ Mythos Selbstheilungskräfte ?

„Ich muss Ihnen leider sagen, dass Sie ernsthaft krank sind. … Wir Ärzte tun unser Möglichstes, Ihnen zu helfen. Sie können auch Einiges dazu tun, dass Sie wieder gesund werden, und der Rest liegt in Gottes Hand.“ Hier geht es um eine schwere Krebserkrankung, die der Arzt dem Patienten mitteilt. Er hat entscheidende Faktoren super auf den Punkt gebracht. Die Medizinischen Möglichkeiten. Die Einflussvariablen der Persönlichkeit des Patienten. Und der Dinge, die wir einfach nicht greifen können, wenn es zum Beispiel um Spontan- oder Wunderheilungen geht. Vielleicht aufgrund von starkem Glauben und Gebeten. Es ist mit dieser Arztaussage alles offen, Hoffnung und Vertrauen sind möglich. (Auch wenn er leider, wohl wegen ihrer Umstrittenheit, die alternativen Möglichkeiten ausgelassen hat in dieser Aufzählung und ebenso die Rolle des stützenden stärkenden Umfelds).

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Ich weiss, wie wichtig Zuversicht, Vertrauen, Optimismus etc. sind. Ich halte demnächst am 5.7.17  zu dem Thema Resilienz und Bewältigung schwerer Krankheiten einen Vortrag in Sigmaringen. Ich kenne das Thema schwerer, schwieriger Krankheitsbilder persönlich gut. Und ich befasse mich ständig beruflich mit ziemlich herausfordernden Lebenslagen und ihrer Bewältigung sowie dem Thema Resilienz  in einer Klinik und meiner Praxis. Bei meinen Klienten geht es eher um stressbedingte, psychische Erschöpfung und Erkrankungen. Aber grundsätzlich spielen bei allen Arten von Erkrankungen dermassen viele Faktoren eine Rolle, die einfach in ihrer Bedeutung immer noch unterschätzt werden und ganz häufig noch nicht im „allgemeinen Volksdenken“ angekommen sind. Viele neue Erkenntnisse und alternative Möglichkeiten bekommen ebenfalls leider noch zu wenig die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt.

Heute will ich Dir einen kleinen Einblick bieten, was Du selbst zu Deiner Genesung beitragen kannst.

Mit welchen Anteilen kannst Du selbst etwas beitragen zu Deiner Heilung?

Höre auf Dein Herz. Du wirst von allen Seiten wahrscheinlich bombardiert mit (gutgemeinten) Tips, Empfehlungen etc.. Du bist Dein eigener Experte. Geh DEINEN Weg. Mache den ersten Schritt.

love-686643_1920Resilienz ist keine positiv schönfärbende rosa Brille, die schwierige Dinge verharmlost, schönfärbt, negiert. Mit einem pauschalen positiven Denken bzw. der positiven Psychologie sollte man bei Anwendung auf das Thema  sehr schwerer Erkrankungen ebenso vorsichtig sein. Es gibt immer wieder „Wunderheilungen“, habe ich selbst erlebt. Aber es gibt bei bestimmten Krankheitsbildern keine Sicherheit, wieder gesund zu werden. Wer sich täglich die Affirmation „Ich werde wieder gesund, auch wenn mir die Ärzte keine Überlebenschance geben“ gibt, hat wahrscheinlich öfter das Problem, innerlich ein wenig daran zu zweifeln? Vor allem, wenn es Rückschläge gibt? Es gibt immer wieder Fälle, die es tatsächlich schaffen (siehe „Weissbuch Heilung“, weiter unten). Aber realistischer, sicher gewinnbringender und irgendwie weniger mit Zweifeln behaftet wäre doch vielleicht die Affirmation, „Ich kann wieder gesund werden“.
Oder?
Auf jeden Fall ist es für die Lebenszufriedenheit, das Lebensgefühl von Vorteil, zu hoffen und zu vertrauen. Dass alles gut wird. EGAL, was geschieht. Unabhängig davon, wie lange man (noch) leben darf. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mehrere Jahre in Krankenhäusern oder ambulant mit schwer oder chronisch Kranken gearbeitet und  bewundere manche Menschen mit medizinisch niederschmetternden Prognosen, die monatelang nichts anderes als ihre Krankenhauswände sahen und es trotzdem eines Tages schafften, diese Wände geheilt zu verlassen. Ich denke aber auch erschüttert an Beispiele, wo Menschen aus innerer Selbstaufgabe entsetzlich schnell starben (ohne ursächliche todbringende Erkrankung)…
Ich höre derzeit von Dr. Lissa Rankin „Mind over Medicine – Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin…wissenschaftliche Beweise für Selbstheilungskraft“. Lissa Rankin beschäftigte sich durch mehrere Schicksalsschläge nach einer klassischen schulmedizinischen Laufbahn mit dem Einfluss unserer Gedanken auf unsere Selbstheilungskräfte. Ich kannte schon einige Studien, aber diese hier erwähnten Studien verblüffen auch mich teilweise. Phänomenal. Das bestärkt mich in meiner Arbeitsweise und ganzheitlichen Sichtweise der Themen meiner Klienten.
Ein geniales Beispiel ist für mich der Physiker Stephen Hawking. Es ist unglaublich, wie lange er mit seiner ALS-Erkrankung und massiven Einschränkungen schon lebt und welche bahnbrechenden wissenschaftlichen Beiträge er in seiner Lebenszeit erbringen konnte.
Lasse Dir ALLES offen. Glaube, hoffe, vertraue, bete, handle. Und suche Dir Unterstützer, die mit Dir hoffen, beten, Dir helfen etc..girl-15599_1920
Hast Du Dir schon einmal überlegt, welche positiven Neben-Effekte Dir Deine Erkrankung bringt/gebracht hat? Findest Du sogar Grund zur Dankbarkeit?
Kämpfe nicht gegen Deine Symptome/Krankheit. Sondern tue etwas für Deine Gesundung oder wenigstens für eine möglichst gute Lebens-Zeit.
Vielleicht geniesst Du ein Entspannungsverfahren?  Es gibt immer mehr Studien, welche gravierenden negativen Folgen Stress, egal ob körperlich und/oder traumatisch, z.B. auf Herz-Kreislauf, Blutdruck, das Immunsystem hat… Es gibt für die „ewig Zweifelnden“ auch immer mehr Möglichkeiten, durch diverse stressmedizinische Messungen die körperlichen Auswirkungen von Stress nachzuweisen… Die schon erwähnte Lissa Ranklin vertritt genau wie ich in meiner Arbeit die These: Die Selbstheilungskräfte des Körpers können nur in entspanntem Zustand optimal arbeiten.
Worauf hast Du Deinen  Fokus?  Sammele tagsüber alles Schöne, was Dir begegnet und erfreue Dich bewusst daran.
16114958_1553733547973390_515157891903188806_nWelche Erwartungen hast Du?
Wusstest Du, dass man kann die Erwartungshaltung gegenüber Plazebos als neurochemische Reaktion im Gehirn und Körper nachweisen kann?
Hast Du Dir überlegt, wofür es sich lohnt, weiterzumachen, nicht aufzugeben?
Kannst Du Dir vorstellen, Deine Ernährung und/oder Bewegung, Deine Lebensweise gesünder zu gestalten?
Manche neuen Klienten schauen mich erst irritiert an, wenn sie mir erzählen, was sie bei mir „loswerden“ wollen und ich sage, dass sie gedanklich anders mit ihrer Problematik umgehen könnten. Sie nicht ablehnen, sondern (neu) integrieren. SICH zuerst einmal selbst in der momentanen Verfassung akzeptieren.
Körperlich und seelisch alles neu einsortieren und auf eine gesündere stabilere Basis stellen.
Dann etwas verändern.
Das Gute an der Neuroplastizität unseres Gehirns ist, dass der Spruch widerlegt wurde, “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.
Es kann jeder an seinen Herausforderungen wachsen, um- lernen, Resilienz erwerben, seinen Weg finden.

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Jeder KANN… Aber manchmal ist der Zeitpunkt der Falsche

Wenn Du derzeit (noch) unter Schock von einem Erlebnis stehst, noch gar nicht zur Ruhe gekommen bist wegen Deiner Lebenssituation, dann erwarte von Dir einfach erstmal… NICHTS. Entscheide, soweit möglich, erstmal nichts. Damit Du erstmal Abstand gewinnen und Dich auf das, was vielleicht zu tun und zu er- oder durchleben ist, einstellen und neu orientieren kannst. Manches, sicher schmerzhaft, loslassen kannst. Ich wünsche Dir, dass Du Dir diese Zeit nehmen kannst. Es Dir selbst erlaubst oder Dir erlaubt wird.
Und es ist leider auch wahr…. Manchmal scheinen unsere Möglichkeiten der Einflussnahme begrenzt oder minimal.
Vielleicht hilft an dieser Stelle zur Erinnerung auch nochmal meine ACT-Anleitung für unveränderbare Situationen ?

Wenn Du noch mehr zu dem Thema und weiteren hilfreichen Faktoren von mir erfahren möchtest, besuche doch gern meinen Vortrag „Die Herausforderung der Krankheit annehmen – Resilienz und ein besseres Lebensgefühl entwickeln“, der am 5.7.2017 in der Krebsberatungsstelle Sigmaringen stattfindet und am 11.10. 2017 in der SRH-Klinik Bad Saulgau.Klicke hier
20170424_112232_012_01Als Literatur zu dem Thema empfehle ich Dir das schon erwähnte Buch von Dr. Lissa Rankin „Mind over Medicine“ und von Medizinjournalist Kurt Langbein „Weissbuch Heilung – wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann“ sowie von der Psychiaterin Eva Kalbheim „Resilienz für Dummies“.

Ich freue mich, Dich bei meinem Vortrag, bei einem kostenlosen Kennenlerntelefonat oder vielleicht auf meinem Entspannungsseminar zur Unterstützung der Selbstheilung in der Krebsberatungsstelle oder meiner Weiterbildung für Fachkräfte (Frühbucherbonus läuft nur noch bis 16.06.2017) kennenzulernen.
An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal entschuldigen, dass ich nur noch in größeren Abständen Blogartikel schreiben kann, da ich in Klinik und Praxis ausgelastet bin und immer mehr Vorträge und Seminare halte. Ich hoffe, Du hast dafür Verständnis und bleibst mir trotzdem als treuer Leser erhalten. Ich danke Dir für Deine Geduld.
Namaste.
Deine Judith Becherle

Fotos: pixabay
und privat mit der Leiterin der Krebsberatungsstelle Sigmaringen Annette Hegestweiler

Ernste und heitere Erlebnisse und Gedanken über Kinder, Mütter und Väter

Anlässlich Mutter- und baldigem Vatertag möchte ich Euch heute meine Gedanken schreiben aus meinem eigenen Erfahrungsschatz als Kind, als Mutter und als berufliche Lebensberaterin für Mütter und Väter.

Zum Einen finde ich es sehr schön, wenn es einen Anlass gibt, den Menschen Danke zu sagen, die einem das Leben geschenkt haben. Dabei fängt es aber schon an, dass es nicht selbstverständlich ist. Ich sehe sehr häufig in meiner Praxis erwachsene Kinder, die ungewollt waren… Aber sie dürfen leben und hatten dann häufig das Glück, doch nach der Geburt angenommen und geliebt zu werden. Allerdings nicht immer. Einige durften/mussten zu Pflegeeltern. Fühlte sich das Kind angenommen und geliebt? Wenn ja, von wem?

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Sind wir uns dessen bewusst, wenn wir selbst Eltern sind, wie wichtig es ist, dem Kind das Gefühl zu geben, dass es geliebt wird, wie es ist? Dass wir jederzeit zuverlässig da sind und es trösten,  versorgen, beknuddeln, aber auch konsequent liebevoll Grenzen setzen? Wenn es uns vielleicht mit viel Geschrei oder Kruppanfällen oder Notarzteinsätzen schlaflose Nächte kostet? Die Küche in Brand setzt, mit dem Kopf in den Gitterstäben des Balkons steckenbleibt oder fast an einer Haarspange erstickt, die es aus Versehen verschluckt hat? Ein kleiner Auszug aus den Erlebnissen mit meiner heute 15jährigen Tochter… RTL hätte mit uns eine spannende Dokusoap gefüllt. Notärzte im Ausland gehörten standardmäßig zum Urlaub dazu. Noch nicht erwähnt, die schwere Neurodermitis von ihr als Kleinkind, die ich irgendwann, nach schulmedizinischem Cortisonfrust und schulterzuckenden Heilpraktikern und Studium vieler Alternativliteratur, ohne „Fachleute“ bei ihr weg bekam.

Als sich bei meiner jüngeren Tochter die Allergien herausstellten, war ich schon erfahrener, drum konnte ich hier schneller die passenden Alternativlösungen zu vorgeschlagenen (eigentlich nur für Erwachsene zugelassenen) starken Cortisonpräparaten finden.

Grundsätzlich bin ich dankbar für diese Kinder- Geschenke. Dankbar bin ich auch für die Lebensverhältnisse, die ich meinen Kindern ermöglichen kann. Und dass ich, trotz teilweise sehr heftiger Pubertätskonflikte, stolz auf ihre Entwicklung sein kann. Welche Resilienz und Sozialkompetenz sie sich erwerben. Wie bescheiden sie sind und verzichten können und wie sie zu schätzen wissen, was sie haben. Wie sie mit anderen Menschen mitfühlen. Wie sie mir immer wieder ihre Liebe und Dankbarkeit zeigen. Was gibt es Schöneres?

20170514_155215Ich bin dankbar, was meine Eltern mir nach ihren Möglichkeiten ermöglicht haben, dass ich sie noch haben darf und wie sie ihr Alter meistern. Ich bin ein “ Papakind“. Er war viel unterwegs, aber er hat mir Knuddeleinheiten und Verständnis gegeben, die ich als Kind brauchte. Er hat mir seinen Humor, Kreativität, (seelsorgerisches) Talent zum Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenslagen 😉 und als Seminarleiter vererbt. Mit ihm als ehemaligem Domchorknaben konnte ich stundenlang die Comedian Harmonists aus vollster Kehle singen oder Walzer im Wohnzimmer tanzen. Am schönsten war es, mit dem Trabbi über löchrige Strassen ins Grüne zu fahren und „Wochenend und Sonnenschein“ zu singen. Oder bei Bekannten, die einen Fernseher besassen, über Loriot und Louis de Funes zu lachen. Loriots Sketche nahmen wir gemeinsam mit einem alten Tonband auf. Meine Kindergeburtstage waren wegen Papas Zauberkunststücken und artistischen Einlagen begehrt. Geärgert habe ich mich über ihn für das ständige rausschmeißen bei „Mensch ärgere Dich nicht“. Ich hatte gegen ihn keine Chance. Grundsätzlich bin ich so dankbar für diese Erfahrungen, sie sind so wertvoll für eine Kinderseele. Von beiden Eltern habe ich wohl auch Resilienz und Musikalität geerbt. Meine Mutter war sehr fleissig und organisierte immer tolle Wochenend-/Campingausflüge ins Grüne, lud sehr viel Besuch und meine (Halb-)Schwestern sowie deren Halbschwester ein. Wir Schwestern besuchten mit meinen Eltern alle Berliner Museen und Konzerte und verdrehten die Augen über soviel Kultur :-)… Meine Mutter  war ausgesprochen gastfreundlich. Sie erzog mich früh zur Selbständigkeit. Meine Mutter erlitt viele Verluste und Schicksalsschläge, war viel krank. Meine Mutter hat sich viele Sorgen um mich gemacht, da ich auch einiges Talent hatte, ihr „außergewöhnliche“ Erfahrungen zu bescheren. Die harmloseste war das Ende unserer Schulabschlussfeier in unserer Berliner Wohnung, bei der ich mit den (angetrunkenen) Jungs als einziges Mädchen nachts durch die dunkeln Hinterhöfe Berlins zog und wir kurz vor meiner Haustür von einer Clique überfallen wurden. Ich vergesse nie (und sie wohl auch nicht), wie unsere ganze Wohnung… Fussböden, Betten, Couchen mit verletzten Jungs voll lagen, bis Polizei und Notarzt eintrafen. Dezenterweise wurde ich als Einzige verschont und konnte Hilfe holen :-). Ich danke Gott und meinem Schutzengel. Der erhält irgendwann mal eine Prämie, er hat wirklich schon deutlich mehr als bei anderen Menschen leisten müssen und mir sind schon ganz viele Leben geschenkt worden. 😉 Dafür bin ich auch immer wieder dankbar. Ich hab mir Resilienz erwerben müssen und brenne heute dafür, andere vom Leben gestresste und gebeutelte Menschen in ihren besonderen Lebenssituationen Mut zu machen, durchzuhalten, sie in einen neuen Lebensabschnitt mit mehr Resilienz und neuer Lebensqualität zu begleiten. Es gibt für mich nichts Schöneres als diese strahlenden Augen und Dank beim Abschied und ab und zu Bewertungen auf jameda.

Welchen Einfluss haben wir auf (unsere) Kinder?

Wir legen die Basis in unsere Kinder. Genetisch, Werte, Gedanken, Überzeugungen. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Welchen Nährboden bereiten wir? Das Kind bildet aufgrund seiner Erfahrungen und Veranlagungen seine Persönlichkeit aus und nun ist die Frage, wie es mit den äußeren Einflüssen umgeht. Wir können nicht alles beeinflussen. Dem Kind nicht alles ersparen und abnehmen. Unser Einfluss wird immer begrenzter gegenüber Medienkonsum und Freundeskreis. Auch auf die Gesundheit des Kindes haben wir verschieden stark Einfluss. Und v.a. sollten wir uns immer wieder bewusst sein, dass unsere Kinder mehr von Beobachtungen unseres Verhaltens, als von unserer Erziehung lernen…

Ein Kind, das laufen lernt, fällt immer wieder hin und steht unverdrossen wieder auf und versucht von Neuem , laufen zu lernen. Das Kind glaubt an sich, es zweifelt nicht daran, dass es das schaffen wird. Das Kind lebt anfangs ein emotionales Leben.

20170514_155140Dann entwickelt es mit zunehmendem Alter sein Ich-Bewusstein, kommen seine Erfahrungen, die Wertungen aus der Umwelt, die es  prägen (und ihm sein gesundes Selbstvertrauen beschneiden können). Je öfter nun das heranwachsende Kind oder der Jugendliche im Leben „stolpert“ und wieder aufstehen muss, umso mehr könnte er anfangen, an sich zu (ver-)zweifeln. Resilientere Menschen glauben weiter an sich, entwickeln gesunden Selbstwert und Selbstliebe. Weniger Resiliente nicht… Gerade auch bei den Klienten in meiner Praxis zwischen 20 – 30 Jahren beobachte ich eine zunehmende Unsicherheit und mangelndes Selbstwertgefühl. Aber das Gute ist: durch die Neuroplastizität können es ALLE entwickeln.

Die Auswirkungen von wenig Resilienz und Erziehungsschwächen

Die eigene Persönlichkeit UND ein Umfeld mit einer stabilen vertrauensvollen Bezugsperson spielen eine riesige Rolle. Ich habe Klientinnen, die locker bei GNTM mitmachen könnten. Allerdings nur vom Äußeren. Im Inneren haben sie  ein schlechtes Selbstwertgefühl… Und zu wenig Selbstvertrauen. Ängste, Unsicherheiten… Diese Klientinnen kommen manchmal aus schwierigen Elternhäusern, die ihnen eine gesunde Entwicklung unmöglich machten. Die zu wenig Kind sein durften, zu wenig geliebt und wertgeschätzt wurden. Sich schuldig fühlten. Aber nicht immer. Ich bestätige die Annahme von Neurologin Croos-Müller, dass u.a. auch zuviel Wohlstand und zuviel äußere Sicherheit eine gute Resilienzentwicklung bei Kindern verhindern können. Ich sehe immer mal Klienten, die so behütet wurden, dass sie mit den kleinsten normalen Konfliktsituationen in einer Partnerschaft oder schulischem oder beruflichem Leistungsdruck überhaupt nicht umgehen können. Veit Lindau spricht auch von Luxusproblemen in der heutigen Zeit. Die amerikanische Familientherapeutin Mogel schildert selbstunsichere und ängstliche kids und teens, die durch ständige Intervention und gutgemeinte Hilfe ihrer Eltern nicht gelernt haben, selbst Probleme zu lösen, aus Fehlern zu lernen, Enttäuschungen zu verkraften.

Ich sehe immer mehr Erziehungsunsicherheiten, die bewirken, dass den Kindern zu wenig Grenzen gesetzt und zu viele Wünsche erfüllt werden, wo teilweise im wahrsten Sinne des Wortes kleine Tyrannen heranwachsen, wo Kindergarten-Kinder mit den Eltern auf einer Stufe stehen, ihren Kopf durchsetzen, sich die Eltern für alle Entscheidungen vor ihren Kindern rechtfertigen müssen…

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Meine Wünsche für Eltern und Kinder

Ich wünsche allen Eltern, dass sie liebevolle, gesunde Grenzen setzende Eltern sein können und allen Kindern, solche Eltern haben zu dürfen. Lassen wir den Kindern Freiheiten, sie selbst zu sein, Erfahrungen sammeln. Aber mit dem nötigen Schutzraum. Ich weiss, wie mir auch manchmal das Herz blutet, durch was meine Kinder hindurch müssen. Aber ich weiss nicht, was das Leben noch bereithält für sie, wie sie sich noch bewähren müssen. Wann sollen sie es lernen, wenn nicht jetzt? Wir wachsen alle an unseren Aufgaben. Und wir sollten uns von dem Druck befreien, Super-Mama oder Super-Papa sein zu müssen. Unsere Kinder müssen keine nie rebellierenden Super-Kinder sein, auch wenn es für uns als Eltern deutlich bequemer wäre. Oder wollen wir sie zu überangepassten Menschen erziehen, die sich nicht trauen, eine eigene Meinung zu äußern oder auch mal gegen den Strom zu schwimmen, sich gegen Gruppendruck abgrenzen zu können?

Machen wir es wie Astrid Lindgren sagt:

„Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln.“

Liebevoller Umgang und Streicheleinheiten und positives Feedback (neben notwendiger erzieherischer Kritik) erzeugen positive Gefühle, wirken für unsere Kinder physisch und psychisch stabilisierend und heilend. Geben wir unseren Eltern und Kindern Liebe, so wie sie sind.   Und machen wir die Welt dadurch ein bisschen wärmer.

Keine Eltern, keine Kinder?

Und was ist mit den Kinderlosen? Wieviele Erwachsene haben heute vielleicht Kummer, weil sich ihr Kinderwunsch (noch?) nicht erfüllt hat? Wieviele könnten tolle Eltern für einsame traurige Kinder(heim)herzen sein, wenn die Hürden zur Adoption nicht so furchtbar bürokratisch hoch wären? Und auch wenn es nicht sein soll, dann können sie trotzdem etwas Gutes tun, es gibt so viele Möglichkeiten, heute zwischenmenschlich Gutes zu tun. Sie werden viel zu selten genutzt…

Und die, die nie in den Genuss von Eltern oder Großelternliebe kommen durften, ihre leiblichen Eltern nie kennenlernen konnten oder früh verloren, denen sende ich heute einmal ein ganz besonderes Licht der Wärme und Zuwendung, Ihr seid nicht vergessen. Ich wünsche Euch von Herzen, dass Euren Lebensweg viele Menschen säumen, denen ihr wichtig seid, die Euch Nächstenliebe zuteil werden lassen und dass Ihr selbst Euch wertschätzt und vielleicht auch etwas an Andere weitergeben könnt.

Alles Liebe für Alle.

Namaste

Judith Becherle

Bilderquelle: privat

Mehr Zufriedenheit? Tue Gutes, lass los, übe Dankbarkeit und Vergebung… und es geht Dir besser

Kein Leben ist jeden Tag ein Fest. Aber es gibt Dinge wie Vergebung, Loslassen, Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft…, die uns helfen, es lebens- und liebenswerter für mehr Zufriedenheit zu gestalten. Egal, wie veränderbar oder festgefahren Deine Situation erscheint.
Ostern beinhaltet sehr viele Gefühlsnuancen. Beginnend mit der Frage: Welches Leid ist DIR begegnet? Wie haben Dich das Leben, Deine Erfahrungen geprägt? Welche Spuren hat es in Deinem Innen und Aussen hinterlassen? Wahrscheinlich nicht nur ein paar graue Haare. Vielleicht richtige Narben. Oder sind manche Wunden bei Dir bis heute nicht verheilt? Das sind Zellerfahrungen, die bei Dir abgespeichert sind. Diese ziehen Dir ständig unterbewusst wertvolle Energie ab, lassen Dich wichtige physische Ressourcen verbrauchen. Diese ständig abwehrende Energie wirkt sich auch auf Deine Lebenssituation aus. Durch Überzeugungen, entsprechende Gefühle und Reaktionsmuster. Das Leben verläuft leider bei niemand geradlinig. Du hast die Wahl. Mit den Erlebnissen und Prüfungen zu hadern, Dich dagegen aufzulehnen. Oder sie anzunehmen. Weil Du irgendeine Lektion daraus lernen sollst. Und diese Krise als Chance nutzen kannst, daran zu wachsen. Und wenn Du lernst, die Dinge anzunehmen, wie sie sind und trotzdem dem Leben noch etwas Schönes, Liebenswertes abgewinnen kannst.  Immer wieder etwas suchen und finden, wofür es sich durchzuhalten lohnt. Dass Du die letzte Kraft aufwendest, Deine Angst, Deinen Stolz oder sonstige Blockaden überwindest und weitermachst. Deinen Weg gehst. Schritt für Schritt. Egal, was darauf für Steine liegen.
nature-2086737_1920Das JETZT annimmst und Dir gestaltest.
Den Druck für Deine Zukunft möglichst rausnimmst.
Und das Gestern mit Frieden betrachten kannst.
Eine Hohe Kunst, wenn die aktuelle Situation überhaupt nicht unseren Bedürfnissen und Wünschen entspricht… Wenn sich Dein Leben oder das eines Angehörigen gerade nicht besonders lebenswert anfühlt. Lies dazu auch meinen letzten Blogartikel klicke hier

Ein elementares Rezept: Dankbarkeit.
Wofür kannst Du dankbar sein? Zuerst doch sicher, dass es Dich überhaupt gibt? Über die vielen positiven Dinge, die Du in Deinem Leben erleben durftest?
Suche Dir eine schöne Situation und versuche sie gedanklich in allen Details noch einmal nachzuerleben. Intensiviere dabei die vorhanden positiven Wahrnehmungen. Du fühlst Dich hinterher sofort besser.
Und was darfst Du gerade erleben? Dass Du ein Dach über dem Kopf hast, ein Vogel draussen zwitschert, die Sonne scheint, dass Du überhaupt atmen und leben darfst… In extremen belastenden Situationen werden die Ansprüche deutlich kleiner, die Dankbarkeit für Kleinigkeiten deutlich größer. Da zählen andere Werte.
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Verzeihen ist DEINE Befreiung.
Wenn Deine Situation durch jemand Anderen (mit)verschuldet ist, dann ist das Allerschwierigste, ihm zu verzeihen. Ich kenne sehr gut diese Schwierigkeit. Kennst Du die Motive des Anderen? Warum er sich so verhalten hat/verhält? Ob er es vielleicht ohne volle Zurechnungsfähigkeit getan hat, z.B. psychisch krank ist oder es aus voller Berechnung (an)getan hat? Das macht einen Unterschied. Für mich ist der erstere Fall überhaupt kein Problem. Der Zweite hat mich schon deutlich mehr Kraft gekostet… Dann nicht in Wut, Hass, Aggression zu verfallen bzw. steckenzubleiben… Sich seinen inneren Frieden nicht rauben zu lassen. Das kostet Kraft.

Lass los
Wenn Du loslässt, hast Du Deine Hände wieder frei. Wenn Du Altes abschließt, wird Platz für Neues. Du erteilst DIR die Absolution. Du solltest ausdrücklich Dem Anderen UND Dir selbst vergeben. Wenn Dich diese Vergebungsarbeit näher interessiert, lies einmal zum Hawaianischen Ho Oponopono Ritual. Gehört in meiner Arbeit mit meinen Klienten grundsätzlich dazu. Weil es immens wichtig für den inneren Frieden ist und soviele Blockaden auflösen kann. Vertraue auf die Gerechtigkeit des Universums.
Das Universum wird Ungerechtigkeit auf seine Art ausgleichen. Jeder muss mit dem Ergebnis leben, was er getan und auch dafür, was er NICHT getan und sozusagen unterlassen hat.
Deshalb schau auf Dich, bleibe bei Dir.  Versuche, nicht aus Verbitterung die ganze Welt zu bekriegen, sondern einfach einen Gegenpol zu solchem negativen Verhalten zu setzen. Was nicht heisst, Dir alles gefallen zu lassen! Du musst nicht die Wange zum nächsten Schlag hinhalten. Ändere einfach Dein Reaktionsmuster…
Frieden auf der Welt entwickelt sich aus innerem Frieden.
Überlege einmal, was tust Du für das Gemeinwohl, nicht nur Dein eigenes Ego?
Für den Frieden? Wie zeigst Du Dein Mitgefühl und Deine Menschlichkeit ? Zuerst in Deinem engsten Umfeld? Welche Werte verkündest Du und welche Werte lebst Du? Wie verhältst Du Dich? Wie urteilst Du? Was kannst Du dazu beitragen, die Welt ein bisschen besser zu machen?
Gib und Dir wird gegeben. Manchmal kann man mit Kleinigkeiten schon sehr viel bewirken. Weihnachten habe ich eine Spendenaktion für das Kinderhospiz gestartet. Ausser mir hat niemand gespendet. Verstehe ich bis heute nicht… Grundsätzlich spende ich immer wieder für einige ausgewählte Organisationen. Oder kaufe einem Bettler Essen. Es ist mir ein Bedürfnis Gutes zu tun, weil ich viel Gutes erleben durfte, aber mich auch schon vergessen und verlassen z.B. im Krankenhaus gefühlt habe. Ich weiss, wie dankbar man in diversen Lebenslagen für jede Art von Zuwendung und Unterstützung ist…
Dieser Tage habe ich einem Mann an der Kasse vor mir den restlichen Einkaufsbetrag bezahlt. Er sah nicht besonders reich aus und es war ihm sehr peinlich, dass ihm das Geld ausging. Ich war überrascht, als ich den Laden verliess und er auf mich wartete. Mit dem 3fachen Geldbetrag, den ich ausgelegt hatte. Den er im Auto gefunden hatte. Er bestand darauf, dass ich das nehme. Es war für uns beide eine Freude :-). Es tut einfach gut, Gutes zu tun.
Ich bin sehr berührt von der Lebensgeschichte einer jungen syrischen Flüchtlingsfrau, die ich dieser Tage in der Klinik in der Lebensberatung hatte. In einem bedauernswerten psychischen und körperlichen Zustand aufgrund der gemachten (Verlust-) Erfahrungen und ihrer aktuellen Lebenssituation. Einerseits von ihr persönlich, andererseits der Familie im Kriegsgebiet. Da wurde ich innerlich klein. Worüber jammern wir manchmal? Was ist das gegen solches seelische Leid? Und das ist nur ein Schicksal unter vielen Schicksalen.
Manchmal können wir nicht viel ausrichten, als einfach dazusein. Positive Gedanken zu senden. Für Mitmenschen und uns die Mettameditation zu machen, zu beten, zuzuhören… Wenn jeder von uns an seinem Platz etwas mehr Menschlichkeit und Mitgefühl zeigen würde, würden wir alle miteinander die Welt für uns und unsere Kinder ein bisschen friedlicher und schöner machen…
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Wenn Du derzeit Deinen persönlichen Karfreitag erlebst, wünsche ich Dir, dass Du alles Negative, was Dir begegnet, soweit möglich annehmen und als Herausforderung bzw. Chance nutzen kannst. Und dass Du in Deinem Umfeld viel Menschlichkeit, Herzenswärme und Nähe erleben darfst. Und wenn Du auf solch ein Umfeld nicht zurückgreifen kannst, dass Du spürst, Du bist nicht allein. Du selbst bist für Dich da und Gott, das Universum oder an wen Du glaubst, sieht Dich und trägt Dich durch Dein Tal. Das Leben hat Höhen und Tiefen. Niemand weiss, wieviel Zeit er noch (vor sich) hat. Deshalb überlege Dir gut, womit Du Deine Dir täglich geschenkte Zeit ausfüllst.

Wenn Du wüsstest, Deine Zeit ist nur noch begrenzt…,

würdest Du sie dann für das Gleiche (ver-)tun, wie es vielleicht gerade der Fall ist?
Oder was wären Deine Prioritäten?
Worauf würdest Du Wert legen?
Wer würde dann zu Deinem Umfeld zählen? Mit wem würdest Du Dich umgeben?
Was zählt wirklich an Werten???
Ich wette, das ist dann nicht unbedingt Geld, Ansehen/Status und Macht…

20170128_183005Ich wünsche Dir, dass Du ein buntes freudiges Ostern erleben darfst bzw. Dir gestaltest. Das ganze Jahr über. Nicht nur jetzt. Sei es Dir Wert. Lass Liebe, Licht, Leben und v.a. Farben Dein Leben gestalten. Ich wünsche Dir, dass Du davon ganz viel versteckt im Alltag finden und entdecken kannst.
Abschließend noch ein Tip:
Stelle Dich, wie Vera F. Birkenbihl empfiehlt, täglich 60 Sekunden vor den Spiegel und lächle. Dein Gehirn glaubt aufgrund der benötigten Gesichtsmuskeln, dass es Dir tatsächlich nach lächeln ist und schüttet die passenden Stimmungshormone aus. Und wenn Du nur über die Grimasse zu lachen beginnen musst, ist auch schon was gewonnen.
Ich freue mich sehr, in ein paar Tagen wertvolle Zeit mit Menschen zu verbringen, die es sich Wert sind, in eine Auszeit zu gehen. Diese Zeit wird auch für mich sehr wertvoll sein. Eine Auszeit ist immer die Chance für einen Schnitt, eine Bestandsaufnahme und einen Neubeginn.

Namaste und wunderschöne gesegnete Ostern für Dich

Deine Judith Becherle

Fotos: Pixabay

Deine ACT- Veränderungsanleitung für unveränderbare (?) Situationen

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Du lehnst Dich auf gegen eine unveränderbare Situation? Kannst Dich damit nicht abfinden? Meine Tochter, die sonst alle Gleichaltrigen mit Essstörungen, Depression, Suizidgedanken in ihren dunklen Stunden coacht, brauchte gestern abend meine Strategie: akzeptiere, wähle und handle. Im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ eine kaum noch steigerbare Höchstleistung gebracht. Trotzdem um einen Punkt an der Weiterleitung zum Bundeswettbewerb vorbei. In der ersten Runde mit deutlich schlechterer Leistung Höchstpunktzahl erreicht. Der Lehrer hat die Jury angeschrieben, weil dieses Urteil ungerecht erscheint. Aber die Jury wird ihre Meinung trotz Ungerechtigkeit nicht mehr ändern. Es ist vorbei. Definitiv nicht änderbar. Statt sicher geglaubtem Freudensprung kommt Ärger, Empörung, Wut, Enttäuschung auf… Und nun? Das fühlt sich nicht gut an. Stresst. Zieht runter.dog-1639528_1920

Du hast anscheinend keine Option, Deine Situation zu ändern?
Es gibt Situationen, da bist Du so unter stressenden Emotionen, dass Du das Gefühl hast, Du kannst nichts ändern. Aber in einem Coaching plötzlich vielleicht doch Veränderungsoptionen findest.
Es gibt aber auch viele tatsächlich unveränderbare Lebenslagen. Da gibt es- oder nützt einem auch kein Recht….

  • Bei solchen Juryurteilen, die nicht objektiv sein können, z.B. auch im Eiskunstlauf, Reit- oder Tanzsport…
  • Oder wenn Deine Firma Pleite ist und Du entlassen wirst.
  • Wenn jemand Dir Geld schuldet, das Recht auf Deiner Seite ist, aber er einfach sein Vermögen „verschwinden“ lässt oder selbst verschwindet, um die Schulden nicht zurückzahlen zu müssen.
  • Wenn die Ärzte Dir keine Option auf Genesung oder Überleben geben können.
  • Wenn Dein Partner sich für eine andere Partnerin entschieden hat.
  • Wenn Du vergeblich versuchst, jemand zu helfen, sein Leben zu retten…

Es gibt keine Veränderungsoption im Aussen? Dann hilft nur Veränderung im Innen. Das ist die Wahl die man hat. Statt verzweifeln, ärgern, auflehnen, akzeptieren und abhaken. So bitter es schmeckt. So schwer es fällt. Überlegen, was man nun tun kann, gedanklich und als Reaktion. Sich für eine Handlung entscheiden und diese ausführen.spiral-1037508_1280

Bei meiner Tochter war es, sich ein neues Ziel setzen. Sie hat nun Zeit, ihre schulischen Leistungen so zu optimieren, dass sie sich für ein Auslandsstipendium in den USA bewerben kann.  Bisher hat sie vor lauter Wettbewerbsterminen zu wenig Zeit für die Schule gehabt. Nun hat sie mehr Zeit.
Ausserdem hat sie nun mehr Zeit, sich auf Ihr nächstes Vorspiel in 2 Monaten zur Verlängerung ihres Geigenstipendiums vorzubereiten…Und weitere neue Optionen…
Ein sehr hilfreicher Gedanke in solchen Situationen ist auch:

Wer weiss, wofür es gut ist???
Da gibt es ja auch so eine schöne Parabel von einem chinesischen Bauern und seinem Sohn, denen ziemlich viel passiert, Gutes, wie Schlechtes…
Meine Tochter hat gestern gleich mehrere Optionen gefunden. Das hat mich sehr gefreut. Sie hat es öfter wirklich nicht leicht gehabt, aber sie gibt nicht auf, sie vertraut. In sich, das Leben und die Chancen, die das Leben ihr noch bietet.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für solche Situationen: Die ACT-Regel
Diese Regel, die aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie stammt, soll helfen, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind. Wie Du sie anwendest, möchte ich Dir mit dem Beispiel von Thomas Hohensee veranschaulichen.
Nehmen wir einmal an, in Deiner Firma sind aufgrund von Einsparungen mehrere Kollegen entlassen worden. Deren Arbeit musst Du nun nach und nach zusätzlich zu Deinen eigenen Aufgaben übernehmen. Doch das überfordert und belastet Dich. Was jetzt?
1. ACCEPT (akzeptieren)
Lerne, Dinge zu akzeptieren, die nicht zu ändern sind
Schreibe auf einen Zettel, worüber es sich nicht lohnt, zu jammern. Aber nur Dinge, die sich wirklich nicht ändern lassen. In unserem Beispiel wäre das: Es werden keine weiteren Mitarbeiter eingestellt, die Dich entlasten könnten.
2. CHOOSE (wählen)

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Prüfe Deine Handlungsmöglichkeiten – und entscheide Dich für die Beste
Auch hier hilft, es, wenn man seine Gedanken auf einen Zettel notiert: Welche Möglichkeiten hast Du, mit dieser Situation umzugehen? In unserem Beispiel wären das erstens: Du versuchst, das vom Chef aufgebürdete Arbeitspensum einzuhalten, obwohl Du Dich schon längst überlastet fühlst. Zweitens: Du versuchst nach Kräften, aber in einem gesunden Tempo, das Machbare abzuarbeiten – und lernen, die Konflikte auszuhalten, die daraus entstehen. So, was hört sich besser an? Genau, Antwort zwei. Ist der Fall nicht so klar, helfen Dir bei der Beurteilung folgende Fragen:
Wie möchtest Du Dich fühlen?
Helfen Dir Deine Gedanken, Dich so zu fühlen, wie Du möchtest?
3. TAKE ACTION (handeln)

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Lerne, aktiv auf die gegebenen Situationen zu reagieren.
Wenn Du anfängst zu handeln, statt zu jammern, fühlst Du Dich weniger ausgeliefert. Folge: Du gewinnst die Kontrolle zurück. Auf unser Beispiel übertragen heißt das:
Spreche mit Deinem Chef darüber, wann Deine Grenzen erreicht sind, damit er Deine Position erkennt. Spätestens dann, wenn er nicht darauf eingeht, solltest Du anfangen, Dich nach einer anderen Stelle umzusehen.
Wenn Du mehr dazu lesen möchtest, empfehle ich Dir das Gelassenheitstraining von Thomas Hohensee Klicke hier

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Steh auf, geh weiter, vertraue…. auf das Universum, Gott, das gerechte Schicksal….
Egal, wie Deine Situation Dich bedrückt. Wie unüberwindbar, wie unveränderbar sie Dir erscheint. Bitte lass den Kopf nicht hängen. Gib nicht auf. Steh wieder auf und geh weiter. Werde vom vermeintlichen Opfer zum „Täter“ und handele. Ich sehe so Viele, die steckenbleiben in Trauer, Wut, Zorn, Unversöhnlichkeit. Das Schlimme ist, damit schadest Du nicht den eventuell „Mit-Schuldigen“ an Deinem Schicksal, sondern Du minderst erheblich Deine eigene Lebensqualität, frisst das vielleicht in Dich rein und irgendwann entwickelst Du körperliche Symptome.
Vielleicht ist es Dir ein Trost, dass das Universum gerecht ist. Zumindest mir helfen diese Gedanken, irgendwann gleicht sich alles aus. Das habe ich schon öfter in meinem Leben erlebt.
Schließe die Tür. Und Du wirst sehen, neue Türen öffnen sich.
Wenn Du üben möchtest, einen neuen Umgang mit Deiner Situation zu finden, neue Perspektiven zu entwickeln, Dein Lebensgefühl zu verbessern, Gefühle zu wandeln, loszulassen, zu vergeben, Deine innere Mitte zu finden, dann steht mein Angebot eines kostenlosen 20minütigen telefonischen Kennenlerngesprächs bzw. startet in knapp 3 Wochen meine Auszeit am Bodensee.
Namaste.
Deine Judith Becherle

Fotos: pixabay

Hol Dir (D)eine Inspiration für mehr Glück


„Wie geht es Dir?“ Bist Du glücklich und zufrieden?  Wie definierst Du überhaupt Glück für Dich? Wovon machst Du es abhängig? Warum sind manche Menschen anscheinend glücklicher und zufriedener, als Andere, obwohl es ihnen, von außen betrachtet, anscheinend schlechter geht? Wieviel kannst Du zu Deinem Glück beitragen? Können Depressive überhaupt glücklich werden, wenn sie genetisch vorbelastet sind ? Mit diesen Themen will ich mich heute in diesem Blog befassen.

Experten wie Dr. Ceming stellen fest, dass einzelne Glücksmomente nichts darüber aussagen, ob wir wirklich glücklich sind. Entscheidend wäre langfristige Zufriedenheit. Der Haken an den Glücksmomenten wäre, dass sie ziemlich schnell vorübergehen und dass wir uns an sie gewöhnen würden. Prof. Diener meint, Glück wäre ein Rezept mit mehreren verschiedenen Zutaten. Individuell verschieden.

Viele sagen: Wahres Glück kommt von innen. Du kannst es mit allem Geld der Welt nicht kaufen. Aber Du kannst es lernen.

Glaubst Du (noch) an (D)ein Glück?

Glück scheint irgendetwas mit unserer Persönlichkeit zu tun zu haben. Aber wie sollst Du behaupten, glücklich zu sein, wenn es überhaupt nicht der Fall ist? Weil für Dich vielleicht gerade aufgrund verschiedenster Umstände eine Welt zusammengebrochen ist, das Leben hoffnungslos erscheint? Vielleicht ist Deine Partnerschaft geplatzt, Du hast eine einschneidende Krankheitsdiagnose erhalten, Deinen Job, Haus, Vermögen, Haustier, Freunde verloren…? Vielleicht sind Deine Lebensumstände stark beschränkend für Dich?
Schau Dir Stephen Hawking an. Oder Samuel Koch. Glücklich verheiratet. Nachdem er zugibt, ursprünglich nach seinem Unfall Selbstmordgedanken gehabt zu haben. Ich weiss, das sind Extrembeispiele. Ich will nur sagen, gib (Dich) nicht auf! Dein Leben ist ein Geschenk. Mach das Beste daraus. Du kannst nicht Kohle in Gold verwandeln. Aber Du kannst etwas für Deine Lebenszufriedenheit tun. Und wenn Du es allein nicht schaffst, dann hole Dir Hilfe. Knüpfe oder pflege Kontakte. LEBE! Halte durch! Ich weiss, manchmal ist man so am Boden… Ich wünsche Dir, dass auch Du schöne Momente in Deinen Verhältnissen erleben darfst. Vertraue. Glaube. Bete, wenn es Dir hilft.
Und wenn gar nichts hilft, vielleicht aufgrund Deiner Gesamtverfassung, was es öfter gibt, als Du meinst, wenn Du es allein nicht schaffst, dann hole Dir Hilfe.

Was hat Denken mit Glück zu tun?

Schon vor 2000 Jahren hat Buddha festgestellt, dass Du umso mehr leidest, je höher Deine Erwartungen: an das Leben, an Dich selbst, an Dein Umfeld. Und je starrer Du an Deinen Vorstellungen haftest, wie alles sein sollte.  Träume und Visionen sind wunderschön, können uns inspirieren und beflügeln. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass Manche vor lauter nachjagen  nach Schönheit, Reichtum, Status, Macht… was auch immer… sich selbst verlieren und vergessen, geschweige denn ihren Körper. Und irgendwie nie zufrieden sind. Was nützt es Dir aber, wenn Du am Ziel angelangt bist oder schon dem nächsten Ziel nachjagst, und irgendwann Deine Gesundheit, Partnerschaft o.ä. verloren hast ? Mach doch das Beste aus dem Hier und Jetzt? Stattdessen lebst Du vielleicht im Mangeldenken, hast ständig das Gefühl, irgendetwas fehlt Dir zum glücklich sein? Das höre ich ziemlich oft im Alltag, egal ob beruflich oder privat. Und nicht nur, weil derjenige eine Depression hat.
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Mache den Test: Wie glücklich bist Du jetzt gerade?

Mache den Test, klicke hier.
Laut Tagesschau sind Menschen in Gemeinschaft tendenziell glücklicher, Krankheit und Arbeitslosigkeit sind dagegen Glückshemmnisse. Wenn Du plötzlich aus dem Leben gerissen und an x Apparate angeschlossen bist und vielleicht keine Hoffnung auf Heilung besteht, ist es sehr schwer, den Kopf oben zu behalten, nicht zu verzweifeln. Plötzlich zählen andere Prioritäten. Nicht umsonst sagt man, lebe jeden Tag, als ob es Dein letzter wäre. Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass Du nur noch begrenzt Lebenszeit hättest ?? Kennst Du die 5 Dinge, die Sterbende am Meisten bereuen? Nutze also Deine Zeit….
Einen Zusammenhang zwischen Wohlstand und Lebensglück haben Forscher auch bewiesen. Aber so großen Anteil hat er gar nicht, wie häufig vermutet.
Viele denken, wenn sie einen Umstand im Leben verändert haben, dann wären sie glücklich. Dass jeder eigentlich alles für sein Glücksempfinden schon in sich trägt, das ist den Wenigsten bewusst.
Forscher an der University of California haben 2005 festgestellt, dass 50% unseres Glücksempfindens genetisch festgelegt sind. Das ist der Level (Fixpunkt), zu dem wir immer wieder zurückkehren nach Tiefpunkten. Über das Gen, das für Depressionen anfällig macht, kannst Du Dich u.a. in der im Video erwähnten DVD „Glücksformeln“  informieren.  Jetzt bleiben also nur noch 50% übrig. Nur 10 Prozent hängen von den äußeren Lebensumständen ab!! Und 40% unseres Glücks können wir durch unser Verhalten beeinflussen.
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Was machen glückliche Menschen anders?

Was sind nun Denk- und Verhaltensweisen, die die Forscher an überdurchschnittlich glücklichen Menschen beobachtet haben:

  • Sie pflegen und genießen intensiv soziale Kontakte, Zeit mit Familien und Freunden.
  • Sie sind dankbar für das halbvolle Glas, nehmen war, was sie haben.
  • Sie sind hilfsbereit.
  • Sie sind Optimisten.
  • Sie genießen das Hier und Jetzt.
  • Sport gehört regelmäßig in ihren Alltag.
  • Sie verfolgen engagiert ihre Lebensziele.
  • Im Umgang mit Stress, Krisen, Tragödien leiden sie zwar, wie alle anderen Menschen, aber sie sind ausgeglichener und stärker und wachsen an ihren Herausforderungen.

Was kannst Du also aktiv für Dein Glück tun?

Wenn Du es schaffst, Dich auf Dankbarkeit und Optimismus, auf positives Denken zu konzentrieren, einen Lebenssinn zu finden und zu leben, Dich anderen Menschen zu widmen und sie glücklich zu machen, Dir genau anzuschauen, welche Kontakte Du pflegst, dann kannst Du Deine 40% optimal auf die Glücksschiene einstimmen. Deshalb gibt es immer wieder Menschen, die wir bewundern, unter welchen Verhältnissen sie leben (müssen) und trotzdem ein Strahlen verbreiten, das faszinierend ist. Die Auswirkungen spürst Du  in allen Lebensbereichen. Grundsätzlich fühlst Du Dich nicht nur besser, selbstbewusster, Du verbesserst auch Dein Immunsystem, Deine Körperliche und seelische Gesundheit, Deinen Energielevel. Davon profitiert dann auch DeinUmfeld, egal ob Familie, Kollegen, Freunde, die Gesellschaft insgesamt.
Lyubomirsky fasst zusammen:

  • Übe Dankbarkeit und positives Denken (z.B. durch schreiben Deines Glückstagebuchs siehe Video)
  • Stärke Deine sozialen Beziehungen und sei hilfsbereit
  • bewältige Stress, Krisen, Traumata und vergebe
  • Lebe im Hier und Jetzt
  • Setze Dir Ziele
  • Kümmere Dich um Deine körperliche und seelische Gesundheit.

Im Video gebe ich Dir außerdem Anregungen, wie Du täglich etwas für Dein Glück tun kannst.

Wie wirken sich vermeintlich positive oder negative Einflüsse aus?

Viele Lottogewinner oder aus anderem Grund sehr reiche Menschen  sind anscheinend dauerhaft  nicht unbedingt glücklicher als Normalverdiener. Die Gewöhnung spielt eine Rolle. Das Gute an der Gewöhnung ist aber auch, wenn sich unsere Lebensumstände z.B. durch einen Schicksalsschlag wie eine  schwere Erkrankung verschlechtern, können wir uns daran gewöhnen und nach einer Zeit des „Durchhängens“, der Krise, wieder in den vorherigen Glückszustand zurückkehren. Eine Rolle spielt hierbei Deine psychische Widerstandskraft beim Bewältigen von Krisen (Resilienz). Lies dazu auch meinen ehemaligen Artikel. Klicke hier
Das Geheimnis des Glücks liegt also auch in Deinem Verhalten, Deinem Denken und Deinen persönlichen Zielen.

Und was bringen Dir die Erkenntnisse, wenn Du unter einer schweren Depression leidest?

Dann empfehle ich Dir  „Gesund durch Meditation“ und  „Der achtsame Weg durch die Depression“ von Jon Kabat-Zinn u.a.. In mehreren Studien haben diese Programme zur Stressbewältigung durch Achtsamkeit eine deutliche Verbesserung des Wohlbefindens nachweisen können. Sie beinhalten Meditation, achtsames Yoga und Bodyscan. Empfohlen wird auch immer das Positiv- bzw. Dankbarkeitstagebuch. In Kombination mit Anwendung der neurostressmedizinischen Erkenntnisse auf Deine persönlichen Bedürfnisse, sehe ich nach meiner Erfahrung Verbesserungspotential bei vielen Klienten, mit Einschränkungen abhängig vom individuellen Krankheits- und Vorbehandlungsverlauf.
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Du möchtest mal in achtsamkeitsbasierte Techniken hineinschnuppern?

Dein Wohlbefinden steigern? Unabhängig davon, ob Du nun sehr erschöpft bist oder Dir einfach mal was Gutes tun willst, empfehle ich Dir meine Entspannungsabende bei der VHS (der nächste ist am 21.3.2017 in Riedlingen) oder noch besser, da deutlich intensiver, eine Teilnahme an meiner Auszeit im April am Bodensee (Klicke hier).
Sei Deines Glückes Schmied.
Ich wünsche Dir viel Glück.
Namaste!
Deine Judith Becherle

Fotos: privat und pixabay
Diagramm: Sonja Lyubomirsky „Glücklich sein“

weitere Literatur-/DVD-Tips siehe Video

Hoffnungslos ausgebremst durch Blockaden – gesundheitlich, beruflich, privat…?

Wie wäre es, wenn Deine Energie frei und ungehindert  fliessen könnte? Wenn Du Dich gesund, lebendig, ausgeglichen, kraftvoll, erfolgreich, glücklich und zufrieden fühlen könntest? Das Gefühl hättest, vorwärtszukommen, im Flow zu sein, etwas mit Deinem Handeln zu bewirken, Dich verwirklichen und oder verändern zu können?pretty-woman-in-field-820477_1920

Stattdessen verändern sich manche Dinge verändern sich einfach, obwohl Du es willst. Und manche Dinge verändern sich, egal, ob Du das magst oder nicht. Du machst und tust, aber kommst einfach nicht weiter.  Dein eigener Körper, Deine Seele oder äußere Umstände, Dinge, Situationen… bremsen Dich aus.  Lassen  Dich nicht zur Ruhe kommen, nicht schlafen, nicht glücklich, nicht gesund, nicht erfolgreich… werden. Vielleicht gibst Du unbewusst eine Energie in Dein Energiefeld, die Dich genau von dem abhält, zu dem Du hin willst? Oder Deine benötigte Energie ist blockiert?….
Ich setze heute meinen Blog zum Gesetz der Resonanz fort und vertiefe das Thema Blockaden und eventuelle körperliche Faktoren.

Ich lade Dich ein, einmal hinzuschauen….

  • Was Blockaden überhaupt sind
  • Welche Ursachen Sie haben können
  • Wie sie Stress in Dir manifestieren
  • Welche ungünstigen Strategien sehr verbreitet sind
  • Wie Blockaden tatsächlich gelöst werden können
  • Welche Argumente Skeptiker brauchen.

Was sind Blockaden?

Blockaden gehören im Prinzip zum Leben dazu. Meistens sind sie unbewusst. Jeder macht im Leben diverse Erfahrungen, die im Gedächtnis ihre Spuren hinterlassen. Blockaden sind Glaubenssätze, Überzeugungen, Belastungen, die Dir Kraft, Energie und Lebensfreude rauben. Die verschiedenen Stimmen in Dir, Deine Persönlichkeitsanteile, können Dich auch unterstützen oder blockieren (klicke hier). Seelische Blockaden hindern Dich daran, Dein volles Potenzial auszuschöpfen, auch wenn Du Dich diszipliniert auf ein Ziel fokussierst. Solche Blockaden behindern in Dir den freien Fluss Deiner Energie, beinhalten ungünstige Denkmuster, boykottieren persönliche Erfolge und sind Auslöser für eine Vielzahl von Beschwerden bis hin zu Krankheitssymptomen. Blockaden können aber auch Folge von chronischem Stress, körperlicher Erkrankungen, medizinischer Behandlungen und resultierenden Ungleichgewichten  der Stoffwechselsysteme sein. Eine Blockade ist also sowas wie ein Hindernis, eine Hürde, die uns ausbremst.
Für mich persönlich ist eine Blockade auch, wenn das Unterbewusstsein gegen das Bewusstsein arbeitet. Das kommt häufiger vor, als wir mit unseren 5% Bewusstsein (im Verhältnis zu 95% Unterbewusstsein) annehmen. Weshalb dann das Gesetz der Resonanz nicht bei allen funktioniert.
Wir können zusätzlich auch im Aussen durch unser Umfeld blockiert werden, aber auf diese Blockaden gehe ich hier nicht näher ein.buffer-stop-172266_1280

Wie entstehen Blockaden?

  • Innere Blockaden können in der frühen Kindheit entstehen.
  • Aber auch jederzeit, wenn Du Emotionen verdrängst und nicht auslebst.
  • Es muss sich nicht nur um unzureichend verarbeitete Traumata handeln.
  • Es können auch Aussagen von engen Bezugspersonen in Deinem Leben dazu führen. Von Eltern, Lehrern, Mitschülern, PartnerInnen, Chefs, Ärzten, Therapeuten…
  • Oder falsche Interpretationen von Erfahrungen, die ungünstig abgespeichert wurden.

Wenn Du im Widerstand zu bestimmten Lebenssituationen, Dingen und oder Gefühlen bist, staut sich bei Dir ebenfalls Energie.  Du kannst aber auch einfach durch

  • Vital- bzw. Mikronährstoffmangel,
  • hormonelle Ungleichgewichte,
  • kranke Darmflora aufgrund Folgen von Medikamenten und/oder
  • ungesunder Ernährung,
  • Schlafmangel,
  • instabile Halswirbelsäule,
  • mangelnde Mitochrondrienfunktion etc. ausgebremst sein.
    Wenn Du ausführlicher dazu lesen magst, empfehle ich Dir dieses Buch: „Der Burnout Irrtum“ und meine Empfehlungen im letzten Absatz dieses Blogs.

Blockaden manifestieren Stress in Dir
Du speicherst  alle Erfahrungen und die dazugehörigen Gedanken, Gefühle, Stress… nicht nur in Deinen Erinnerungen ab. Wenn Du also z.B. Deine momentane Lebenssituation nicht akzeptieren kannst, wie sie ist, hast Du innerlich mentalen und emotionalen Stress. Permanent. Denn Stress kommt nicht nur von außen. Durch Deinen Widerstand verbrauchst Du massiv Energie. Und irgendwo in Deinen Zellen manifestiert sich Stress. Das kann im ganzen Körper, nicht nur im Gehirn, in Deinen Gedanken, sein. Und sich negativ auf die Energieproduktion Deiner Zellen bzw. Mitochondrien auswirken. Deshalb kannst Du in allen möglichen Körper- und Lebensbereichen Symptome, Beschwerden, Probleme entwickeln, die sich auch verlagern und verändern können.
Wenn Du zu Auswirkungen von chronischem Stress auf Körper und Psyche ausführlicher lesen möchtest, empfehle ich Dir diesen Artikel (klicke hier)

Weit verbreitete ungünstige Blockaden- und Stressauflösungsstrategien
Viele Menschen neigen dazu, sich abzulenken, davonzulaufen, sich zu betäuben… Sie wollen es einfach nicht wahrhaben. Möchten/müssen funktionieren. Unangenehme stressende Gefühle, Symptome, Situationen etc. stören.  Also hilft nur, sich mit Essen, Alkohol, Drogen…aber auch z.B. mit überzogenem Sport bis zur Sportsucht zu betäuben. Mit TV oder Spielen abzulenken. Sich in 300% Arbeit zu stürzen. Job wechseln, Partner wechseln etc…. Von Arzt zu Arzt pilgern und vermeintliche organische Ursachen suchen, vorhandene Symptome mit Medikamenten unterdrücken lassen….
Dein Bewusstsein kannst Du vielleicht überrumpeln. Dein Unterbewusstsein nicht. Wenn es nicht kann oder will, dann hast Du keine Chance.  (Klicke hier).
Du kannst nicht auf Deinen Garten schauen, und behaupten, obwohl es nur so wuchert, es gibt kein Unkraut… Davon verschwindet kein Unkraut.stairs-1577452_1280
Und nur durch positives Denken kannst Du keine Zellerinnerungen heilen!

Wie können Blockaden tatsächlich gelöst werden?
Du kannst Dir vormachen, dass Du alles in Deinem Leben „im Griff“ hast.  Aber auch wenn Du (noch) keine körperlichen Symptome oder Beschwerden entwickelst, dann können Dir diverse Analysen den abgespeicherten Stress beweisen. Kann man feststellen, wie es um Deine HRV (Herzratenvariabilität), Deinen Cortisolspiegel, Deine Hormone, Deine Vitalstoffe, Deinen Darm, Deine Schilddrüse und Nebennieren, Deine Antioxidantien und Mitochondrien bestellt ist… Du siehst, es gibt ganz viele Möglichkeiten, die mit den herkömmlichen schulmedizinischen kassenbezahlten Untersuchungen nicht sichtbar gemacht werden können… Die sich aber mit entscheidend auswirken können, was Du für Dich langfristig an Veränderung bzw. Verbesserung Deines Befindens bewirken kannst. Ich sehe das immer wieder bei meinen Klienten…
Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen Psychopharmaka. Es gibt Krankheitssbilder und Krankheitsstadien, da geht es nicht anders. Klienten, die seit Jahren wirklich gut medikamentös eingestellt sind, fällt Veränderungsarbeit  leichter, als Klienten, die grundsätzlich alles ablehnen, egal ob schulmedizinisch oder alternativ, ihren Stoffwechsel nicht optimieren. Bzw. wo vielleicht mögliche Krankheitsbilder bisher nicht diagnostiziert wurden, die sich blockierend auswirken.
Jede Blockade hat eine Aufgabe und entsteht nicht von ungefähr.
Nicht umsonst gibt es die Aussage von C. Bischoff „….Es wird Dir immer wieder das Gleiche passieren, bis Du Deine Lektion gelernt hast…“.
Wenn Du innere Blockaden lösen willst, musst Du bereit sein, mögliche Themen und damit verbundene körperliche Symptome einmal bewusst wahrzunehmen. Mein Favorit ist, neben der organischen Abklärung und Optimierung Deines Stoffwechsels in Kooperation mit Experten siehe oben, alles von Deinem Unterbewusstsein selbst neu ordnen zu lassen. Neue Synapsen bilden zu lassen. Hört sich komisch an, ist aber topeffektiv und einfach.
Meine Haupt-Empfehlung ist:
Nimm Deine Situation an. Lasse los. ES IST, WIE ES IST! Damit meine ich nicht, gib auf! Es ist genau so wenig gut, sich an angenehme Dinge zu klammern, wie Dinge zu fürchten, die Schmerz bereiten könnten. (Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf extreme gesundheitliche Situationen.) Leave it, love it or change it…
Eine weitere Strategie ist: Accept- Choose – Take action… Wenn Dir alle Mentalen Strategien nicht helfen, der Zeitpunkt aber reif ist, dann suche Dir professionelle Hilfe. Wenn Dein Unterbewusstsein bereit und Deine körperliche Verfassung ausreichend ist, geht das auflösen von Stress und Blockaden in Deinem Körper bzw. Deiner Seele zügig und effektiv.  Dazu ist aber manchmal notwendig, zuerst den Körper zu stabilisieren. So kann ganzheitlich die Grundlage gelegt werden, Deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Deine seelische und körperliche Verfassung und Deine Lebensqualität zu verbessern.
Wenn Energien wieder fließen, seelische Probleme heilen können, kann auch körperlicher Stress reduziert bzw. aufgelöst werden. Kann Dein Immun- und Selbstheilungssystem wieder funktionieren. Umgekehrt genauso. Wenn körperlicher Stress, Krankheit gelindert werden kann, kann auch seelischer Stress gelindert werden.
So einzigartig wie Du, so einzigartig Deine Bedürfnisse und Dein Lösungsweg.

Überzeugende Argumente für Skeptiker
Ein gutes  allgemeines Beispiel sind Klangschalenklänge. Diese können Blockaden lösen, Spannungen abbauen, helfen, dass Energien wieder fliessen können.  Glaubst Du nicht? Wenn Du mal eine Klangschalenmassage hattest, dann weisst Du, dass sich die Schalen am Anfang der Behandlung anders auf Dir anhören, als am Ende nach auflösen der Blockade. Bei jedem Menschen klingt die gleiche Schale grundsätzlich anders. alternative-energy-1869248_1280Bei jedem Menschen funktioniert Blockadenlösung anders. Aber es geht. Deine körperliche Verfassung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit Deiner seelischen Verfassung, Gedanken, Gefühlen, Überzeugungen.  Ein Beweis dafür ist die Wirkung von so genannten Placebopräparaten, die keinen medizinischen Wirkstoff enthalten und dennoch Symptome verschwinden lassen können. Oder von sogenannten Wunder- und Spontanheilungen. Aktuelle Studien belegen die Wirkung von Visualisierungen, Meditation und Mentaltraining.
Die Teilnehmer meiner Auszeit im April  können einmal die Wirkung von Klängen erleben. Wenn Du noch dabei sein möchtest, melde Dich schnell für die letzten Plätze an.
Wenn Du nähere Informationen zu mir und meiner Arbeit erhalten möchtest, lies meine Blogartikel oder noch besser, abonniere meinen Newsletter.
Ausserdem biete ich Dir grundsätzlich ein 20-minütiges kostenloses Beratungsgespräch an.
Ich freue mich auf Dich.
Namaste.

Deine Judith Becherle

Fotos:pixabay

Effizienter geht es kaum – Positive Auswirkungen für Körper, Geist und Seele in (D)einer Auszeit

Feel the Spirit -Deine Auszeit am Bodensee (2)

Was ist Dir Deine Gesundheit bei all Deinem Alltagsstress Wert? Darfs auch ein bisschen mehr als Nahrungsergänzungsmittel, Massagen, gesunde Ernährung, Fitnessstudio und dergleichen sein?
Achtest Du auf Körper + Seele + Geist oder vernachlässigst Du eventuell einen Bereich davon? Alle hängen miteinander zusammen… Alle werden von Stress erhöht beansprucht…
Bei Personen mit chronischem Stress sowie schweren Depressionen kann man eine Verringerung bestimmter Gehirnregionen nachweisen. Stress stört die normale Funktionsweise des Gehirns und spielt eine grundlegende Rolle bei einer verminderten Serotoninproduktion im Gehirn.

Der Umkehrschluss ist, dass Du durch regelmäßige Anwendung von Entspannungs-Techniken wie Meditation Deine Stresshormone reduzieren kannst und Deinen Glückshormonspiegel (Serotonin) erhöhen kannst. Somit findest Du innerlich nicht nur Ruhe und Frieden. Gehirnbereiche für positive Emotionen werden angeregt, neue Synapsen zu bilden. Entspannung bedeutet Abbau von Anspannung. Verspannungen lösen sich. In Kombination mit Hatha Yoga äußerlich und innerlich. Dein Lebensgefühl verbessert sich.
Ich meditiere regelmäßig und bin immer wieder fasziniert, wie eindeutig ich diese Wirkung der vermehrten Glücksgefühle wahrnehmen kann und wie sich mein Lebensgefühl trotz enormer Stressbelastung dadurch verbessert hat.

Originalbild unter: http://jap.fotograf.de/photo/57ee8474-9c54-4cbd-8352-6e3b0a5e001f

Stillhalten des Körpers hilft, den Geist zur Ruhe zu bringen.
Du kannst also Spannungen reduzieren, den Körper und die Seele heilen, den Geist beruhigen. Dein Herz wieder behutsam öffnen. Auch für dich selbst öffnen.
Du wirst Dich auch Bewegen. Im Freien und Drinnen. Bewegung hilft ebenfalls, wie Meditation, aus Gedankenkreisläufen auszubrechen. Mit den speziellen Bewegungsübungen und Hatha Yoga wirst Du von Außen nach Innen etwas bewirken. Das Gleichgewicht kann wiederhergestellt werden, Dein Atem freier fließen. Dein Körper wird es Dir danken, wieder wahrgenommen zu werden :-).
Du wirst von Klängen mit speziellen Frequenzen profitieren. Durch Klänge entstehen wohltuende Schwingungen, die sich auf den gesamten Körper übertragen und in ebenso konzentrischen Wellen ausbreiten. Jede Zelle im Körper schwingt mit. Das ist deshalb so genial wirksam, weil der Körper zu 80% aus Wasser besteht. Klänge reinigen und energetisieren, können Blockaden lösen, Spannungen abbauen. Helfen, dass Energien wieder freier fliessen können.

Originalbild unter: http://jap.fotograf.de/photo/57ee82ca-2478-40eb-b62f-3d120a620caf
Auch singen kann sehr befreiend sein.
Wellness-Massagen kannst Du unabhängig von meinem Angebot im Hotel dazubuchen und Dich so richtig verwöhnen lassen.
Gesunde Ernährung spielt im Bio-Hotel automatisch auch eine große und Deinen Körper bzw. Magen entlastende Rolle.
Und last but not least kannst Du in den Gesprächszeiten Impulse für Dein Leben erhalten, neue Perspektiven gewinnen. Durch Klärung von Emotionen, Neuordnung Deines inneren Systems, Loslassen und lösen von Altem kann Neues in Dein Leben kommen.
Nur allein durch die Distanz von Deinem Zuhause und das achtsame Ankommen bei DIR selbst kannst Du lernen, Deine verschiedenen Stimmen im Inneren zu hören und zu sortieren. Wir haben uns von ganz vielen Dingen und Gefühlen im Leben abgeschnitten…dadurch sind wir nicht eins mit uns selbst. Nun kannst Du wieder EINS und Ganz werden, dadurch ist Heilung möglich.

Ich wünsche Dir von Herzen einen wunderschönen Valentinstag mit ganz viel Liebe und Freude und danke Dir für Deine Leser-Treue.

Weil Du es mir Wert bist, mache ich Dir heute als Dankeschön mein letztes Special-Angebot für die letzten 3 Plätze.

Nur gültig am 14.02.2017 von 0 – 24 Uhr:
1 Platz
darf für 189€ von einer Einzelperson gebucht werden, um auch weniger finanzstarken Personen die Teilnahme zu ermöglichen.
2 Plätze zum Freundinnentarif: 1 zahlt den vollen Preis von 269€, 1 Freundin zahlt 189€.

Bei Interesse poste bitte bei Facebook in die Kommentare oder maile an judith.becherle@web.de.
Wenn mehrere Interessenten als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los.
Beachte bitte auch die Regeln im Anhang.
Ich freue mich auf Dich.

https://www.facebook.com/events/1294433767287789/

http://www.judith-becherle.de/Aktuelles

Namaste

Judith Becherle

Nachweise für erwähnte Wirkungen findest Du z.B. auf www.meditation.de
Foto: privat und pixabay

Verlosung zum Valentinstag, Richtlinien
• Die Verlosung wird nicht von Facebook unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook
Die Verlosung findet nur statt, wenn mehr Interessenten als freie Plätze vorhanden sind, teilnehmen.
• Das Angebot startet am 14.02.2017 0.00 Uhr und endet am 14.02.2017 um 24.00 Uhr
• Bei mehr Interessenten als freien Plätzen werden die Plätze verlost, die auf dem einschlägigen Facebook-Post vom 13.02.17 auf der Fanseite von Judith Becherle unter www.facebook.com/jube2015 angekündigt sind
• Die Teilnahme erfolgt über einen Kommentar auf den Facebook Post, der auf der Seite zu finden ist: https://www.facebook.com/jube2015 oder per email an judith.becherle@web.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
• Kommentare die gegen die Facebook Richtlinien, deutsches Recht, und oder das Copyright verstoßen oder die politisch inkorrekt sind, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt. Der Teilnehmer ist damit vom Gewinn ausgeschlossen
• Teilnahmeberechtigt sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben
• Eine Barauszahlung des Gewinns bzw. reduzierten Teilnehmerpreises ist nicht möglich
• Die Teilnehmer werden nach Ende des Angebotszeitraums bei Bedarf durch Verlosung ermittelt
• Die Teilnehmer werden per persönlicher Facebook-Nachricht benachrichtigt. Jeder Teilnehmer muss sich innerhalb von 5 Werktagen per E-Mail zurückmelden an judith.becherle@web.de. Meldet sich ein Teilnehmer nicht innerhalb dieser Frist, besteht kein Anspruch auf eine erneute Verlosung
• Der Veranstalter des Angebots ist Coaching, Beratung und Therapie J. Becherle, vertreten durch Judith Becherle
• Der Veranstalter behält sich vor, das Angebot ohne Angabe von Gründen abzubrechen
• Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

Judith Becherle
http://www.judith-becherle.de