Lösungsfragen versus Blockaden auf dem Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit

Wie sah heute früh Deine Welt für Dich aus? Wie dunkel oder hell war es in Deinem Innen? Was hast Du sofort nach dem Erwachen gedacht, gespürt, getan? „Oh je, es regnet. Das wird ein mieser Tag.“ Oder: Ach, es regnet? Egal. Ich lasse mir davon nicht die Laune verderben.“ oder „Oh super, die Sonne scheint. Ich freue mich auf den Tag.“ Du kannst die Laune vom Wetter abhängig machen. Negative Gedanken werden Dir jedenfalls kein angenehmes Gefühl vermitteln und es könnte sein, dass Du Dich die nächsten Stunden darin immer wieder bestätigt fühlst… Wie wäre es denn, grundsätzlich den Tag mit positiven Gedanken zu beginnen? Und Dich an positiven Kleinigkeiten zu freuen? Die Du dadurch verstärkt wahrnimmst?
Wie wäre die Denkweise von Karl Valentin?
Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue,regnet es auch.

Achte auf Deinen Fokus. Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Fiktion. Und es ist neuroplastisch. Das heisst, Du kannst Einfluss nehmen auf Dein Lebensgefühl.
Wie Du das machen und Dir hilfreiche Fragen stellen kannst, will ich Dir heute erläutern. Aber auch mögliche Gründe, warum es vielleicht bisher bei Dir nicht (dauerhaft?) funktioniert (hat).
Und ich möchte Dich ganz herzlich zu meinem Tag der offenen Tür am 7.10.17 einladen, siehe Artikelende.

Du und ich, wir haben Tage, da fällt uns alles leichter und Tage, da sind wir schneller gestresst. Das ist doch menschlich. Zu jedem Leben gehören Höhen und Tiefen. Du kannst es lernen, mit Deinen Tiefen anders umzugehen. Dass sie Dich weniger stressen und Du gesünder und stabiler bleibst.
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Du trägst in Dir die Ressourcen für Dein Glück und Deine Lebenszufriedenheit
Unabhängig von den möglichen Blockaden trägt jeder tatsächlich in sich die Ressourcen für sein Glück, seine Lebenszufriedenheit. Manchmal werden sie etwas im Laufe des Lebens „zugeschüttet“, können aber wieder aktiviert und im Bewusstsein zugänglich gemacht werden.
Glück und Lebenszufriedenheit wird von jedem Menschen ganz anders interpretiert. Deshalb sind vielleicht Menschen, die nicht viel mehr besitzen, als sie am Leib tragen oder vielleicht chronisch krank, benachteiligt oder sehr engagiert für Andere und auf Vieles verzichtend etc. sind, manchmal deutlich glücklicher, als Menschen, die ihre mit allen Mitteln angestrebte finanzielle Freiheit verwirklicht haben? Finanziell frei heisst ja nicht automatisch, innerlich frei zu sein… Daher kommt wohl auch der Spruch „Geld allein macht nicht glücklich“.

Was ist Glück und Lebenszufriedenheit für DICH? Was willst Du wirklich wirklich?
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Stellst Du Dir destruktive, konstruktive  oder gar keine Fragen?
Sind Deine Fragen und Blickwinkel auf Deine Situation vielleicht destruktiv gegen Dich selbst gerichtet?
Traust Du Dich vielleicht auch gar nicht, (Dir) manche wichtige ehrliche Fragen zu stellen?
ALLE Fragen sind unglaublich wichtig, auch die, die Du Dir nicht stellen oder beantworten möchtest …

Warum-Fragen in Deinem Bewusstsein sind ein heikler Punkt
Sie führen manchmal nicht dazu, dass Du Dich besser fühlst…
Warum habe ich solche Angstzustände, warum habe ich so schlechtes Selbstwertgefühl, warum sind alle Anderen besser, erfolgreicher, hübscher, gesünder, reicher, beliebter als ich….?
Warum haben die Andern immer (wirklich immer?) Glück und ich nie?
Kennst Du solche Fragen? Was machen sie mit Dir? Wie fühlst Du Dich dabei? Worauf richtest Du hierbei Deine Aufmerksamkeit?? Was bestätigst Du Dir (Negatives) mit diesen Fragen? Bringen sie Dich weiter???

Was könnte Dich stattdessen weiterbringen?
Lenke Deinen Blickwinkel auf positive Dinge und damit verbundene Gefühle.
In der Vergangenheit, aber auch achtsam im Hier und Jetzt.
Frage Dich:

  • Welche Erinnerungen sind für mich kostbar, lösen Freude etc. aus?
  • Worüber bin ich gerade wirklich glücklich?
  • Wofür bin ich total dankbar?
  • Was würde mich glücklich machen?
  • Was müsste ich dafür verändern?
  • Was kann ich aus dieser unangenehmen Situation gerade lernen?

Wie fühlst Du Dich bei diesen Fragen? Worauf richtest Du diesmal Deine Aufmerksamkeit? Genau. Es kommen vielleicht Gefühle von Dankbarkeit für bisher Dir gar nicht so bewusst gewesene Kleinigkeiten. Dein Fokus blockiert sich nicht im Versagen, Schlechtfühlen etc. sondern befreit sich und erweitert sich auf Lösungsoptionen…

  • “Wie kann ich meine Situation verändern für ein besseres Gefühl?“
  • „Welche Ressourcen habe ich, kann ich mir nutzbar machen?“

Auch wenn Dir gerade nichts Konstruktives einfällt, bleibe dran. Im Gefühl von Vertrauen, Gewissheit und Optimismus.

ehrlich hinzuschauen

Mögliche Blockaden
Viele Menschen, die sich in einem Tief befinden, spüren, mit mir stimmt was nicht. Aber ich darf  mich nicht schlecht fühlen. Eigentlich habe ich doch alles? Das begegnet mir gar nicht selten. Diese Selbstverurteilung für schlecht bewertete Gedanken und Empfindungen, diese Selbstabwertung, weil Du vielleicht nicht (mehr?) den Erwartungen Deines Umfelds gerecht wirst oder gerecht werden willst. Weil Du das erste Mal in Deinem Leben danach strebst, auf Deine Bedürfnisse und Wünsche zu hören und dazu zu stehen und Dich dadurch besser zu fühlen.

Vielleicht wurdest Du dazu erzogen. Du hattest zu funktionieren, zu folgen und stark zu sein. Durftest keine Wünsche äußern, alles wurde für Dich entschieden? Vielleicht musstest Du sogar für Deine eigenen Eltern die Elternrolle übernehmen? Hast Du diesen Rollentausch rückgängig gemacht und darf Dein inneres Kind wenigstens jetzt ein unbeschwertes Kind sein, das bedingungslos geliebt, beschützt wird und fröhlich sein darf? Das keine Last für seine Familie (mehr) tragen muss? Wenn das immer noch nicht der Fall ist und Du vielleicht auch schon selber Kinder hast, wäre es für Dich sehr wichtig, das wahrzunehmen und Dich davon zu befreien.

Deine Gedanken

Selbstabwertende unzufriedene Gefühle sind aber vielleicht auch basierend auf einer bisher nicht diagnostizierten Depression. Dann ist es nicht so einfach, da mal eben umzudenken, wie es das Umfeld häufig erwartet. Und man bekommt vielleicht zu hören, „reiss Dich doch mal mehr zusammen“.  Das lässt Betroffene noch mehr verzweifeln, statt ihnen zu helfen. Also man sollte bei diesem Thema unbedingt beachten, dass es für krankhafte Denkweise in der besagten Art nicht so einfach ist, umzudenken. Vielleicht sind dann auch körperlich Blockaden vorhanden, nicht nur seelisch und müssen erst einmal aufgelöst werden. Wenn Du merkst, dass es Dich betreffen könnte, dann hilft es nichts, suche Dir fachliche Hilfe.

Wenn Du trotz aller Anstrengungen Dein Lebensgefühl nicht bessern kannst…
… dann kann das auch körperliche Ursachen haben, das darf man nicht unterschätzen. Manche können sich überhaupt nicht vorstellen, dass sich  ein Ungleichgewicht in unserem Hormon- und Vitalstoffhaushalt oder in unserer Darmflora auf unser seelisches Gleichgewicht niederschlagen kann, weil dann z. B. zu wenig Stimmungshormone gebildet werden. Darauf kann man sehr gut alternativ Einfluss nehmen und die Basis stärken. Dazu benötigt man nicht unbedingt Psychopharmaka.

Stimmungstiefs bis hin  zur Depression können aber auch als „Begleiterscheinung“ bestimmter Medikamente oder Erkrankungen auftreten. Z.B. Diabetes ist häufig kombiniert mit der Ausprägung einer Depression.

Es kann auch an einem „Sekundären Gewinn“ durch Dein Leiden liegen. Der kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen. Der Vorteil, dass es Dir schlecht geht, ist deutlich höher, als dass es Dir gutginge. Demzufolge darf es Dir nicht gutgehen, oder nur ausnahmsweise, nicht generell. Das hört sich jetzt irgendwie komisch an, kann man aber auch nicht allgemein erklären. Das hat ganz viel mit Deinen Beziehungen zu Deinem Umfeld zu tun, die sich durch eine Änderung natürlich auch ändern würden…

Oft gilt es, unbewusste Blockaden, häufig Ängste,  aufzulösen. Dafür brauchst Du Unterstützung. Und Dein eigenes Einverständnis. Wenn Du es Dir selbst nicht geben kannst, dann wird es nichts. Ohne Deine tiefste unterbewusste Bereitschaft zur Veränderung kann man unterbewusste Dinge nicht ändern. Da hilft auch keine Hypnose und Suggestion von aussen, wie immer fälschlicherweise angenommen.

Angst vor einer unbekannten ZukunftÜberlege Dir, was das Festhalten und Aushalten und nichts Verändern langfristig für Konsequenzen für Dein Leben hätte?
Ich stelle manchen Klienten, die stark blockiert sind, häufig die Frage,

  • Was würdest Du 10 Jahre später über Dein Leben denken, wenn Du nichts verändern würdest?

Dann kommt plötzlich was in Bewegung gedanklich. Was aber nicht unbedingt zu einer greifbaren Lösung führen muss.
Deshalb mache ich mit solchen Klienten gern eine Aufstellung. Mit Stühlen. Oder auf dem Systembrett. Es ist unglaublich, wie hierdurch die Blickwinkel verändert werden können und was das innerlich in Bewegung bringen kann. Wer das belächelt, hat es nie persönlich ausprobiert. Ich bin immer wieder fasziniert, wie verschieden die erste (Bestandsaufnahme aktuell) und die letzte (Zukunftsziel) Aufstellung aussehen. Und die Klienten sind fasziniert, wie sich ihre Gefühle damit schlagartig ändern lassen. Für mich ist die Aufstellung ein ganz wichtiges Tool zur Veränderung, neben den Hypnosetechniken.

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Wenn Du mich und meine Praxis einmal persönlich kennenlernen möchtest, bist Du herzlich eingeladen zum
Tag der offenen Tür am 15.10.2017
Unter der Rubrik „Aktuelles“ auf meiner Website findest Du bei mir grundsätzlich aktuell meine Termine und Veranstaltungen.
Ich möchte Dich heute außerdem darauf hinweisen, dass ich nach einem neuen hocheffizienten Konzept für Deine Gesundheit nun auch verstärkt Nichtraucherhypnose anbiete.
Abschließend danke ich Dir für Deine Lesetreue und Geduld bis zu diesem Blogartikel.
Ich werde  zukünftig aufgrund meiner zeitlichen Auslastung grundsätzlich nur noch alle 2-3 Monate einen Blogartikel veröffentlichen.
Ich wünsche Dir von Herzen eine gute Zeit.
Besuche mich gern immer wieder auf meiner Facebook-Fanpage, dort poste ich regelmäßig meine Gedanken oder auf meiner Website.
Namaste

Deine Judith Becherle

Du bist, was Du denkst, das Du bist und die Welt ist so, wie Du denkst, dass sie ist
(aus dem Huna)

Fotos: privat und pixabay