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Manchmal muss man zurückgehen – Rückblick 2016

„Manchmal muss man ein paar Schritte zurückgehen, um vorwärts zu kommen.“ (1)

Du darfst heute einen ziemlich persönlichen Rückblick über mein Jahr 2016 lesen. Und am Ende des Artikels von vielen Anregungen und Übungen für Deine eigene Reflexion profitieren.
Ja, ich habe mich entschlossen, ein paar Schritte zurückzugehen…
Woher stammt überhaupt dieses Zitat? Aus dem Workbook „Mein bestes Jahr 2017“ von Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen. Ich freue mich, dass ich auserwählt wurde, darüber zu bloggen. Ganz herzlichen Dank. Das Workbook beinhaltet eine enorme Fülle an Fragestellungen zur Selbstreflexion 2016 und zum Zielesetzen für 2017. Viele Anregungen mir bekannt, manche neu. Didaktisch logisch aufeinander aufbauend und ansprechend illustriert. Eine Bereicherung sind auch die enthaltenen Interviews von ganz verschiedenen Frauen, die ich teilweise hier zitiere. Klicke einfach auf den Buchcover für mehr Infos…

Mein bestes Jahr 2017 -Life&Work-Book Fächer2

Eine der für mich spannendsten Fragen…

…war die Frage, was ich als 8jährige gern für Bücher gelesen habe. Ohne Handy und TV verschlang ich Unmengen Bücher mit Begeisterung. Musizierte viel. Und spielte am liebsten mit Jungs… Neben Pippi Langstrumpf, die mir mit ihrer körperlichen und mentalen Stärke gefiel, faszinierten mich Jungenstreiche, Humor, Abenteuerreisen und Indianerbücher. Mein eigenes Leben ist rückblickend auch ein einziges Abenteuer.  Ich habe viel Grund zur Dankbarkeit….

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Genauso spannend wie meine eigene Lebensgeschichte und  Reiseerlebnisse, die mehrere Bände locker füllen könnten, sind heute für mich die mir mitgeteilten intimsten Gefühle und Lebenserfahrungen meiner Klienten und welche gemeinsame Reise wir in unserer Zusammenarbeit absolvieren. Und Du, verehrter Leser, darfst heute ein bisschen mit mir durch 2016 reisen.

Fakt ist, 2016 war für mich persönlich eins meiner Lebensjahre mit der höchsten Dichte an Lernerfahrungen, auch was meine eigene Persönlichkeit angeht. Ein unglaublich intensives Jahr. Womit wir zu der nächsten Frage aus dem Workbook kommen:

Wo stehe ich heute im Rückblick der letzten 12 Monate? Welche meiner Träume habe ich mir 2016 erfüllt?

Privat sind noch Träume offen, aber ich vertraue, dass alles zu seiner Zeit kommt. Sehr dankbar bin ich für das gute vertrauensvolle Verhältnis, dass ich zu meinen Töchtern habe. Ich freue mich sehr, was meine Kinder wahrnehmen und schätzen.

Ich habe gelernt, mich autodidaktisch durch Joomla, WordPress, mailchimp, Video- und Grafikprogramm  durchzumogeln. Wer mich kennt, weiss, welch schlechtes Verhältnis die Technik und ich haben…

Einfach ist es nicht, als Zugezogene und Alleinerziehende  in kaum besiedelter, ländlicher  Lage eine nebenberufliche Selbständigkeit neben dem Hauptjob aufzubauen. Ein Traum war deshalb, dass Klienten von ganz weit weg meine Praxis aufsuchen. Es kommen tatsächlich neben Landkreisklienten  immer mal Klienten zu mehrtägigen Aufenthalten von weit her. Nachdem das Weiteste die Schweiz war, kommt nun die „Rekordhalterin“ aus den USA. Ich finde das cool und freue mich.:-)))

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Welche Lernerfahrungen waren für mich am wichtigsten? Mit welchen Themen bin ich 2016 immer wieder in Berührung gekommen?

Gutes und Negatives gab es dieses Jahr, wie wohl bei jedem… Aus dem Negativen lernte ich notgedrungen am Meisten… Und mit meinen eigenen Grenzen bin ich immer wieder in Berührung gekommen. Diese haben mich erinnert, Pausen zu machen und einigen Zielen einen längeren zeitlichen Rahmen zu geben. Gesundheit ist für mich der Wert Nr. 1. geworden. Auch angesichts der (teilweise sehr schweren) Krankheitsfälle in meinem Umfeld…
Regina Först betont im Workbook, wie wichtig es ist,“… mal innezuhalten im Hamsterrad und nachzudenken über sich selbst, um den eigenen Herzenswünschen auf die Spur zu kommen“. (2) Das erste Mal in meinem Leben habe ich mich deshalb für eine radikale Auszeit entschieden. Und bin meinen Eltern sehr dankbar, die mir das durch Kinderbetreuung ermöglicht haben. Diese Zeit der Stille war unheimlich wertvoll. Vom Aussen ins Innen zu gehen. Statt in Vergangenheit und/oder Zukunft zu haften, einfach bewusst achtsam im Hier und Jetzt zu sein. Ich habe dermassen viel Erkenntnisse über mich selbst gewonnen in der Stille, das übertrifft das Ergebnis aller bisherigen Techniken oder Methoden oder Persönlichkeitstests. Ich kann es nur empfehlen. Und habe aus meinen Erfahrungen und meinen jahrelangen Entspannungsgruppen mein eigenes Auszeitangebot für 2017 am Bodensee kreiiert, auf das ich mich schon sehr freue. Diesen Effekt mit Dir und/oder Anderen teilen zu können…was gibt es Schöneres. Klicke hier. In diesem Zusammenhang habe ich auch eine Spendenaktion gestartet, bei der ich 10% vom Frühbucherrabatt an ein Kinderhospiz spende. Ich freue mich, wenn Du Dich, auch unabhängig von einer Buchung, mit einer Spende beteiligst Klicke hier. Auch ohne Spende hält der Artikel einige Tips für Dich selbst bereit, wenn Du gerade nicht in Weihnachtsstimmung bist….

Feel the Spirit -Deine Auszeit am Bodensee (2)

Ina Rudolph (3) formuliert in ihrem Interview so wichtige Fragen wie:

„Was macht mich aus? Was macht mich glücklich? Was bringt anderen einen Nutzen?“

Zu diesen Fragen habe ich einige Antworten finden können. Im Hinblick auf einige Themen bin ich viel klarer geworden und gewachsen. Ich bin stolz darauf, klar, authentisch und ehrlich aufzutreten und zu schreiben. Es gibt immer wieder Menschen, die nicht nachvollziehen können, dass ich meine Jobs mit Menschen in Lebenskrisen dermassen liebe. Ich habe in der Arbeit mit meinen Klienten 2016 unheimlich viel dazugelernt und bin jedem einzelnen Klienten dankbar, auch für die schwierigen Situationen. Welchen Nutzen ich selbst meinen Klienten bringe, kannst Du hier lesen.

2016 gingen Türen auf und Türen zu….

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Im vergangenen Jahr  ist eine Bandbreite neuer Menschen in mein Leben getreten, die meinen Blickwinkel sehr erweitert haben und unheimlich viel Lernpotential für mich hatten. Ich bin sehr dankbar für jeden Einzelnen.

Ich habe gelernt, zu meditieren und finde es eine unglaublich wirkungsvolle Methode, auch wenn zum erlernen und durchführen (besonders am Anfang) einige Selbstdisziplin erforderlich ist….
Originalbild unter: http://jap.fotograf.de/photo/57ee8474-9c54-4cbd-8352-6e3b0a5e001f

Ich lache nach wie vor gern über mich, aber anders als früher. Ich stehe noch mehr zu mir wie ich bin. Egal, was Andere erwarten, denken, reden. Ich lerne, besser für mich zu sorgen und öfter nein zu sagen.
Ich möchte Steve Jobs zitieren: Eure Zeit ist begrenzt, also verschwendet sie nicht, indem Ihr das Leben Anderer lebt. Laßt Euch nicht von Dogmen beherrschen, die das Ergebnis der Gedanken Anderer sind. Laßt nicht den Lärm der Anderen Eure eigene innere Stimme überdecken…“

Reflexionsfragen für Dein Weiterkommen aus dem Workbook und von mir persönlich

Aus dem Workbook darf ich Dir hier abschließend noch für Deine Reflexion Dokumente mit Übungen einfügen, die ich erwähnt habe.

Uebung_MbJ 2017 (52-57) Uebung_MbJ 2017 (50) Uebung_MbJ 2017 (12-13)

Da mein beruflicher Schwerpunkt neben der Entspannung auf der souveränen Bewältigung schwieriger Lebenssituationen (Resilienz) und mentalen Stärke liegt, habe ich auch noch meine Reflexionsfragen für Dich:

  • Mache Dir bewusst, in welchen Situationen in deinem Leben, die aussichtslos erschienen, hast Du geschafft, über Dich hinauszuwachsen? Da hast Du Resilienz erworben!
  • Wie gehst Du mit Dir um? Wie ist die Energie Deiner Gedanken? (verlinken Artikel Gedanken) Was willst Du demzufolge 2017 an gedanklichen Energien fördern in Dir?
  • Was willst Du grundsätzlich 2017 verändern? Wofür?
  • Konkretisiere Dein Ziel mit der SMART-Technik, Groß und Kleinzielen. Am Besten Visuell und Mental.
  • Was bist Du bereit, für Dein Ziel an Anstrengung auf Dich zu nehmen, zu opfern ?
  • Wer oder was könnte Dir helfen und hat Dir vielleicht bisher geholfen, das Ziel zu erreichen?
  • Wenn Du merkst, der Preis wäre Dir zu hoch, dann überprüfe Dein Ziel. Ist es tatsächlich Dein Ziel oder von jemand Anders?
  • Welchen Vorteil hat es für Dich und eventuell beteiligte Personen, unverändert im Jetzt zu bleiben?
  • Was wiegt mehr, der Vorteil oder Nachteil?

Ich drücke Dir die Daumen für Deine Reflexion und Zielsetzung. Sei gut zu Dir und nicht zu streng.
Empfehlen möchte ich Dir zu guter Letzt auch die Artikel meiner  Workbook-Mitbloggerinnen Yasemin und Gela.
Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit beim lesen meiner Zeilen und wünsche Dir noch ein paar schöne Tage in 2016 bis Du dann in Dein bestes Jahr 2017 startest.
Deine Judith Becherle
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Zitate:
Verlag Mein bestes Jahr: Mein bestes Jahr 2017 – Life&Work-Book, Frenken, N.; Pillokat-Tangen, N.
(1) Frenken & Pillokat-Tangen, S. 11
(2) Först S. 34
(3) Rudolph S. 28

Fotoquelle: privat und pixabay

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